Die FDP bremst die jungfreisinnige Revolution

Die Jungfreisinnigen brachten Leben in die No-Billag-Debatte der FDP. Mehr aber nicht. Zwei Drittel der Delegierten befanden die Initiative für zu radikal.

Nach einer lebhaften Debatte haben die Delegierten mit 204 gegen 82 Stimmen bei 12 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen. (Video: Tamedia/SDA)
Markus Brotschi@derbund

Nur selten erhalten die Jungspunde in der FDP eine so grosse Bühne wie am Samstag im Kongresshaus in Biel. Normalerweise diskutiere die FDP höchstens mal über eine Forderung der Juso wie die 1:12-Initiative, sagte der Jungfreisinnige Thomas Juch zu den 320 Parteidelegierten. «Nun kommt mal eine Initiative von uns.» Eine echte Chance auf eine Ja-Parole konnten sich die Mit-Initianten aber nicht ausrechnen. Im Parlament erhielt No Billag aus der FDP-Fraktion eine einzige Stimme, jene des Luzerner Nationalrats Peter Schilliger. Die FDP-Delegierten fassten denn auch mit 204 zu 82 Stimmen bei 12 Enthaltungen die Nein-Parole.

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