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Christoph Spycher ist der neue YB-Sportchef

Jetzt ist es definitiv: Christoph «Wuschu» Spycher wird neuer Sportchef des BSC Young Boys. Er folgt auf Fredy Bickel.

Der neue starke Mann bei YB: Christoph Spycher an seinem Sitzplatz im Stade de Suisse. Er sagt, ein Sportchef dürfe keine Angst vor Entscheidungen haben.
Der neue starke Mann bei YB: Christoph Spycher an seinem Sitzplatz im Stade de Suisse. Er sagt, ein Sportchef dürfe keine Angst vor Entscheidungen haben.
Urs Baumann
Christoph Spycher nahm bei seiner ersten Pressenkonferenz als Sportchef kein Blatt vor den Mund.
Christoph Spycher nahm bei seiner ersten Pressenkonferenz als Sportchef kein Blatt vor den Mund.
Keystone
Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte Spycher 47 Länderspiele und nahm an der EM 2004 in Portugal, an der WM 2006 in Deutschland sowie an der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich teil.
Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte Spycher 47 Länderspiele und nahm an der EM 2004 in Portugal, an der WM 2006 in Deutschland sowie an der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich teil.
Patrick B. Krämer
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Christoph Spycher wird neuer Sportchef bei YB. Der 38-Jährige wird am Donnerstagnachmittag (15 Uhr) bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Hansueli und Andy Rihs, seit 2008 die Investoren bei den Young Boys, hatten bereits «interne» Lösungen bei der Neubesetzung von vakanten Personalien angedeutet.

Nach fünf Jahren in der Bundesliga bei Frankfurt war der 47-fache Nationalspieler 2010 zu YB gewechselt, 2014 beendete er die Karriere und arbeite seither als Talentmanager bei den Gelb-Schwarzen. Kürzlich absolvierte er eine Weiterbildung an Universität St. Gallen im Lehrgang Sportmanagement, den er mit dem Diplom Certificate of Advanced Studies (CAS) abschloss.

Neuer Sparkurs ohne Fredy Bickel

Spycher wird Nachfolger von Fredy Bickel, der Anfang letzter Woche entlassen wurde. Aus wirtschaftlichen Gründen werden die Bereiche Sport und Kommerz zusammengelegt, wie der Club am 13. Sptember in einer Mitteilung schrieb. Diese Restrukturierung hatte zur Folge, dass Sportchef Frey Bickel und CEO Alain Kappeler und die Young Boys verlassen mussten.

Der Entschluss, nach Zeiten der Vorwärtsstrategie auf die Kostenbremse zu treten und verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen, wurde von den Besitzern Andy und Hansueli Rihs, nach eigenen Angaben, vor rund drei Monaten gefasst. Urs Siegenthaler, der sportliche Berater im Verwaltungsrat, hätte die Pläne umsetzen sollen. Doch Siegenthaler warf, nach mehreren peinlichen Auftritten im Nachgang zur Bickel-Entlassung, selbst das Handtuch. So standen die Young Boys in kürzester Zeit ohne Sportchef, CEO und ohne sportlichen Berater im Verwaltungsrat da.

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