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Aufstieg und Fall des Franz A. Zölch

Der frühere Medienjurist, Eishockey-Liga-Boss und Brigadier ist wegen Betrugs angeklagt. Was trieb Franz A. Zölch an, bei Bekannten Millionen Franken zu pumpen, ohne diese zurückzuzahlen?

Stefan von Bergen
Dem Berner Franz A. Zölch, Ex-Präsident der Schweizer Eishockey-Nationalliga, Jurist und Brigadier wird Betrug vorgeworfen.
Dem Berner Franz A. Zölch, Ex-Präsident der Schweizer Eishockey-Nationalliga, Jurist und Brigadier wird Betrug vorgeworfen.
Gaetan Bally, Keystone
Die Summe der offenen Rechnungen und nicht zurückbezahlten Darlehen beträgt zwischen drei und vier Millionen Franken.
Die Summe der offenen Rechnungen und nicht zurückbezahlten Darlehen beträgt zwischen drei und vier Millionen Franken.
Walter Bieri, Keystone
Zölchs Anwalt Martin Gärtl sagt, von Betrug könne keine Rede sein. Sein Mandant habe niemanden vorsätzlich geschädigt. Zölch sei entschlossen, das Geld zurückzuzahlen.
Zölchs Anwalt Martin Gärtl sagt, von Betrug könne keine Rede sein. Sein Mandant habe niemanden vorsätzlich geschädigt. Zölch sei entschlossen, das Geld zurückzuzahlen.
Sigi Tischler, Keystone
Franz A. Zölch in einer seiner Lieblingsrollen: Als eloquenter Moderator an einer Preisverleihung 2012 in Baden.
Franz A. Zölch in einer seiner Lieblingsrollen: Als eloquenter Moderator an einer Preisverleihung 2012 in Baden.
Rolf Jenni
Als Präsident der Eishockey-Nationalliga überreicht Franz A. Zölch (links) am 10. April 2004 den SCB- Spieler Marc Weber (Mitte) und Thomas Ziegler die Meisterschafts-Medaille.
Als Präsident der Eishockey-Nationalliga überreicht Franz A. Zölch (links) am 10. April 2004 den SCB- Spieler Marc Weber (Mitte) und Thomas Ziegler die Meisterschafts-Medaille.
Karl Mathis, Keystone
Von 1995 bis 2006 war Zölch (links) Präsident der Schweizerischen Eishockey Nationalliga.
Von 1995 bis 2006 war Zölch (links) Präsident der Schweizerischen Eishockey Nationalliga.
Keystone
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Franz A. Zölch ist wieder einmal abgetaucht, als vor zehn Tagen die Anklage wegen Betrugs gegen ihn publik wird. Den Anruf dieser Zeitung nimmt er nicht entgegen. Es hätte ja einer der verärgerten Gläubiger sein können, denen Zölch bis heute mehrere Millionen Franken schuldet.

Der Verlag Werd & Weber in Gwatt bei Thun, für den der einstige Starjurist heute Buchprojekte einfädelt, bestätigt immerhin, dass der Angeklagte im Haus sei. Später ruft sein Anwalt Martin Gärtl an. Von Betrug könne keine Rede sein, erklärt dieser. Sein Mandant habe niemanden vorsätzlich geschädigt. Bedauerlicherweise seien wegen eines finanziellen Engpasses Schulden aufgelaufen. Zölch sei entschlossen, das Geld zurückzuzahlen.

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