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Als in der «Linde» ein Affe wohnte

Das Buch «Laupen – ein Rundgang» verrät Wissenswertes und fast Vergessenes zum Dorf.

Ein neues Buch vermittelt Wissenswertes über Laupen.
Ein neues Buch vermittelt Wissenswertes über Laupen.
Andreas Blatter

«Laupen – ein Rundgang» heisst das neue Buch, das der Stadtführer Toni Beyeler und die Fotografin Beatrice Hildbrand gemeinsam herausgeben. Wen angesichts des Titel schon das grosse Gähnen befällt, der wird überrascht: Toni Beyeler fasst die geschichtlichen Fakten nicht nur kurz, sondern auch unterhaltsam zusammen.

Im Büchlein steckt viel Überraschendes: Wer weiss schon, dass das Gemeindehaus ursprünglich ein Schulhaus war, gebaut nach Plänen eines Schulmeisters? Dass das Gebäude mit dem barocken Laupner Wappen über der Arkade beim Läubliplatz einst als Rathaus diente? Dass im ehemaligen Restaurant Linde bis in die Sechzigerjahre der Affe Lulu lebte? Und dass es schon damals Diskussionen mit den Nachbargemeinden gab? Diese wollten nämlich die Laupner Nachtwächter nicht mehr mitfinanzieren, weil sie für sich selber keinen Nutzen erkennen konnten.

So viel zu den historischen Fakten, die Beyeler mit zahlreichen Anekdoten und liebevollen Kurzporträts anreichert. Die Lektüre des Büchleins und die Bilder von Beatrice Hildbrand vermögen durchaus Lust auf einen Rundgang durch das Städtchen Laupen zu wecken.

Laupen – ein Rundgang. Beatrice Hildbrand (Bild). Toni Beyeler (Text). 21 Franken. Erhältlich beim Kiosk am Bärenplatz (ehemalige Papeterie Läubli) und in der Buchhandlung Eckstein.

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