Bärn-TickerBiel: Gefängnisinsasse stirbt im Spital Rammstein-Konzerte: Juso fordert klare Positionierung der Veranstalter
Kurz und bündig: Was in und um Bern auch noch passiert – in unserem Ticker.
Lukas Hupfer, der aktuelle Leiter des Polit-Forum Bern, hat sich entschieden, das Polit-Forum Bern per Ende September 2023 zu verlassen. Dies teilte der Verein am Mittwoch mit.
Der Vorstand des Polit-Forums Bern wird nun nach einer Nachfolge suchen.

Das Polit-Forum Bern im Käfigturm wird getragen von Stadt, Kanton und Burgergemeinde Bern sowie der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz.
Am Dienstagmorgen ist im Regionalgefängnis Biel ein Insasse in kritischem Gesundheitszustand in seiner Zelle aufgefunden worden. Er wurde umgehend ins Spital eingeliefert, wo er am Nachmittag verstarb, wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilt.
Bikerinnen und Wanderer werden sich im Kanton Bern die Wege in Zukunft teilen müssen. Der Grosse Rat strebt die gemeinsame Nutzung der Wege an und stimmte am Mittwoch einer entsprechenden Gesetzesänderung zu.
Mit 149 zu 2 Stimmen nahm das bernische Kantonsparlament die Revision des Strassengesetzes in zweiter Lesung an.
Johannes Matyassy wird neuer Präsident des Vereins Haus der Religionen in Bern. Die Mitgliederversammlung wählte ihn zum Nachfolger von Regula Mader. Letztere war nach sechs Jahren zurückgetreten. Matyassy ist ehemaliger Diplomat und Vize-Staatssekretär im Aussendepartement.

Seit einigen Tagen ist der Frontsänger der Band Rammstein, Till Lindemann, mit Vorwürfen von sexualisierter Gewalt konfrontiert. Am Dienstag teilte Gadget ABC, Veranstalter der bevorstehenden Konzerte in Bern, als Reaktion darauf mit, dass sie an den Rammstein-Shows auf die Row Zero verzichten werden. Laut den Vorwürfen seien junge Frauen jeweils aus dieser Reihe für Till Lindemann rekrutiert worden.

Der Juso genügen diese Massnahmen nicht. In einem offenen Brief wandte sie sich am Dienstag mit acht Fragen rund um die Konzerte an die Veranstalter und forderte Antworten bis am Mittwoch um 17 Uhr.
«Sollten die Fragen ungenügend beantwortet werden, wird die Jungpartei zusammen mit Verbündeten weitere Schritte einleiten und sich für eine Absage der Konzerte einsetzen», schreibt sie in einer Mitteilung am Mittwoch. Die Jungpartei erwartet unter anderem eine klare Positionierung zu den Vorwürfen.
*Update, 17.15 Uhr:*
Der Bahnverkehr auf der Strecke Langenthal-Wolhusen war heute zwischen Huttwil und Willisau während mehrerer Stunden unterbrochen. Eine Rangierlok, die auf dem Abstellgleis fuhr, entgleiste am Morgen in Zell. Wegen der Nähe zum Hauptgleis wurde die Strecke aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Es verkehrten Ersatzbusse.
Im Kanton Bern hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Vergleich zum Vormonat um 281 auf 7570 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote blieb allerdings unverändert bei 1,4 Prozent. Für die ganze Schweiz beträgt sie 1,9 Prozent.
Der Veranstalter der beiden Rammstein-Konzerte in Bern ergreift nach den Anschuldigungen gegen Rammstein Massnahmen. So wird es bei den beiden Konzerten in Bern keine Row Zero, also die Reihe null zwischen Bühne und Absperrung, geben.
Laut den Anschuldigungen sollen junge Frauen Till Lindemann zugeführt worden sein, die sich zuvor in der Row Zero aufgehalten hatten.
Das bernische Kantonsparlament hat heute…
einer Verfassungsänderung zugestimmt, die Volk und Parlament bei Gesetzeserlassen in Krisenzeiten mehr Mitsprache ermöglicht.
den Tätigkeitsberichten 2022 der Finanzkommission, der Geschäftsprüfungskommission, der Justizkommission, der Parlamentsdienste, der Finanzkontrolle, der Datenschutzaufsichtsstelle, der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft sowie dem Bericht der Justizkommission zugestimmt.
eine Motion die den Wissenstand aller Fraktionen sicherstellen soll, angenommen. Das Büro des Grossen Rates muss die Geschäftsordnung des Grossen Rates gemäss bisheriger Handhabung so anpassen, dass alle Fraktionen Zugang zu den Informationen bei Gesetzesberatungen und Berichten erhalten.
eine Motion angenommen, die den Einsitz in interparlamentarischen Kommissionen für alle Grossrätinnen und Grossräte ermöglichen soll.
ein Postulat für einen Gedenktag von Opfern totalitärer Regimes abgelehnt.
eine Motion abgelehnt, die verlangte, dass der Berner Regierungsrat sich beim Bundesrat für Massnahmen gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran einsetzt.
ein Postulat für einfach verständliche und barrierefreie Erklärvideos zu den Wahl- und Abstimmungsvorlagen angenommen.
einem wiederkehrenden Kredit von 4'250'000 Franken sowie einem einmaligen Kredit von 2'735'000 Franken für den Betrieb und den Unterhalt des Sicherheitsfunknetzes Polycom für die Jahre 2024 bis 2028 zugestimmt. Polycom ermöglicht den direkten Funkaustausch zwischen Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit in der Schweiz.
die Jahresrechnungen des Lotterie- und Sportfonds angenommen.
der Änderung des Gesetzes über Niederlassung und Aufenthalt der Schweizer zugestimmt. Kernstück der Revision ist die Einführung einer digitalen Umzugsmeldeplattform in allen Gemeinden.
einem Kredit von 2'800'000 Franken mit einer zweijährigen Laufzeit für die Förderung von Gemeindefusionen zugestimmt.
einem Kredit von 14'700'000 Franken für die Jahre 2024 bis 2029 zugestimmt. Das Geld soll Gemeinden, Planungsregionen und Regionalkonferenzen bei der Raumordnung, Energieplanung und Regionalpolitik dienen.
einer Motion für die Eigenversorgung mit Kiesprodukten zugestimmt
Thomas Fuchs (SVP) tritt früher als geplant aus dem Stadtrat zurück, wie der «Bärnerbär» schreibt. Fuchs war im November 2020 in den Stadtrat gewählt worden, nachdem er bereits in den 1990er-Jahren einmal im Stadtparlament gesessen hatte.
Eigentlich war Fuchs nun für vier Jahre erneut angetreten, doch laut der Zeitung hört er nun bereits per 4. Juli auf. Begründet habe Fuchs seinen Rücktritt in einem Brief an Stadtratspräsidenten Michael Hoekstra mit einem «schlechten Stil von links», welcher sich in den letzten Jahren «leider verstärkt» habe. (ske)

Der Kanton Bern macht einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Verwaltung: Künftig soll ein Umzug standardmässig digital der Einwohnerkontrolle gemeldet werden können. Zur ausführlichen Meldung.
Heute Mittag ist es in Münchenbuchsee zu einem schweren Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Traktor gekommen. Hier geht es zur ausführlichen Meldung.

In den Kantonen Solothurn und Bern leben dauerhaft Wildkatzen, Hauskatzen und auch Hybride auf einem Terrain. Hier geht es zur kompletten Meldung.
Der Grosse Rat lehnt einen Gedenktag für Opfer totalitärer Regimes ab. Die Schulen sollen für Aufklärung und Sensibilisierung zuständig bleiben. Zur ausführlichen Meldung.
Der Grosse Rat stimmt einstimmig für eine Verfassungsänderung, die bei dringlichen Gesetzen breitere Unterstützung gewährleisten soll: Volk und Parlament sollen mehr Mitsprache erhalten. Zur vollständigen Meldung.
«Eine Schulhausbesetzung ist illegal und stellt Hausfriedensbruch dar.» Nachdem die Klimajugend angekündigt hat, morgen Dienstag eine Schule im Raum Bern besetzen zu wollen, verkündet die Schulleitung des Gymnasiums Lerbermatt vorsorglich, eine solche Aktion nicht dulden zu wollen.
«Offenbar hat die Klimagruppe der Lerbermatt ohne unser Wissen zur Teilnahme an der Besetzung aufgerufen», heisst es in einem Schreiben, das von Rektorin Christina Frehner und Rektor Bernhard Blank unterzeichnet ist. Man wolle am Dienstag einen «geordneten Schultag ohne Störungen», auch eine angeblich marxistische Veranstaltung an der Lerbermatt wolle die Schulleitung unterbinden.
Konrektor Manuel Beutler wendet sich derweil an die Eltern der Lerbermatt-Gymnasiastinnen und -Gymnasiasten: «Ob, wie und wann die Lerbermatt betroffen sein wird, wissen wir leider nicht. Wir stehen im Austausch mit der Polizei», schreibt er in einer E-Mail, die dieser Redaktion vorliegt. «Sollte Unterricht nicht mehr möglich sein, werden wir Ihre Kinder nach Hause schicken.» (mb)
Kurz vor 17 Uhr sind beim Kurzzeitparking am Bahnhof Bern ein Postauto und ein Personenwagen frontal zusammengestossen. Wie «BärnToday» berichtet, sei beim Unfall niemand verletzt worden, auch wenn sich im Innern des Postautos Passagiere befunden hatten. Der Personenwagen musste abgeschleppt werden. Der Verkehr sei nicht beeinträchtigt worden. (mb)
Am Samstag ist ein junger Hund nach einem Bad im Erlacher Hafen verstorben. Wie das «Bieler Tagblatt» berichtet, konnte das kantonale Amt für Wasser und Abfall (AWA) jedoch keine Blaualgenblüten im Wasser feststellen. War das also lediglich ein Fehlalarm?
Nicht unbedingt, sagt Claudia Minkowski, Leiterin Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern. Blaualgenblüten können kurzzeitig auftreten. Es sei durchaus denkbar, dass sich die hohe Konzentration drei Stunden nach dem Vorfall bereits wieder aufgelöst hat. Nach dieser Zeit hat das AWA eine erste Wasserprobe entnommen.
13 Stunden später folgte die zweite Entnahme. Weder in der ersten noch in der zweiten sei eine erhöhte Konzentration der Blaualgen festgestellt worden. «Bei den Messungen gab es keine Auffälligkeiten», sagt Minkowski gegenüber dem «BT». Daher wurden die Sperrung sowie die Warnplakate bereits am Sonntag wieder entfernt.

Dass die Bevölkerung rund um die Gewässer nun verunsichert ist, sei jedoch verständlich. Minkowski mahnt zur Vorsicht: Gebadet werden soll nur in klarem Wasser. Ist es trüb, ölig oder gefärbt, sollte man sich vom Wasser fernhalten. Anders als es der Name der Alge erwarten lässt, muss das Wasser bei einer Algenblüte nicht blau sein. Die Verfärbungen reichen von grün bis rot. (BT/mb)
Am Montagmorgen, kurz vor 10.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei die Meldung ein, dass in einem Dachstock eines Einfamilienhauses an der Hombergstrasse ein Brand ausgebrochen ist. Das Feuer führte zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Steffisburg regio und Thun konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Im Haus hielt sich beim Ausbruch des Feuers eine Person auf. Sie konnte sich selbstständig in Sicherheit bringen. Das Haus ist teilweise unbewohnbar. Für die Dauer des Einsatzes war die Hombergstrasse während mehreren Stunden komplett gesperrt. Um die Ursache zu klären, wurden Ermittlungen aufgenommen. (pkb)

Nach dem Cupfinal musste die Polizei am Sonntag zwei Fangruppen mit Tränengas Fangruppen von Lugano und Servette trennen – zudem kam es zu Sachbeschädigungen und Lärmklagen. Hier gehts zur Meldung.
red
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