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«Tatort»-KolumneNeustart ganz in Frauenhand

Die neue Folge aus Zürich beinhaltet viel Frauenpower. Warum sich die Kommissarinnen darin anzicken, versteht Jürg Mosimann, einst Sprecher der Kantonspolizei Bern, überhaupt nicht.

Kolumnist Jürg Mosimann schreibt regelmässig über die aktuellsten «Tatort»-Folgen.
Kolumnist Jürg Mosimann schreibt regelmässig über die aktuellsten «Tatort»-Folgen.
Foto: Susanne Keller

Nach den behäbigen und erfolglosen Episoden aus Luzern setzte die gestrige Folge aus Zürich völlig neue Akzente. Mit Anna Pieri Zuercher in der Rolle als Kommissarin Isabelle Grandjean, mit Carol Schuler als Profilerin Tessa Ott und mit Rachel Braunschweig als Staatsanwältin war der helvetische Neustart ganz in Frauenhand.

Die eigentliche Handlung war eine Anspielung auf den gleichnamigen Dokumentarfilm «Züri brännt», der die Krawalle vor 40 Jahren zum Inhalt hatte. Damals rebellierte die Jugend in Zürich, weil der Stadtrat 60 Millionen für die Renovation des Opernhauses bewilligte, für ein autonomes Jugendzentrum aber kein Geld ausgeben wollte.

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