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Siedlung in BurgdorfNeustart am Uferweg

Jetzt liegt die Überbauungsordnung Uferweg in Burgdorf öffentlich auf. Geplant ist der Bau von drei Häusern mit total 176 Wohnungen. Der Baustart soll 2022 erfolgen. Die ersten Mieter könnten dann 2024 einziehen.

Das Gyrischachenquartier im Norden von Burgdorf soll durch drei Wohnblöcke (links) erneuert werden.
Das Gyrischachenquartier im Norden von Burgdorf soll durch drei Wohnblöcke (links) erneuert werden.
Visualisierung: PD

Baufällig sehen die Mehrfamilienhäuser am Uferweg 18 bis 60 in Burgdorf nicht aus. Von aussen betrachtet ist es eine gepflegte, kompakte Siedlung mit schönen Rasenflächen. Sie wurde in den 1950er-Jahren direkt am nördlichen Ufer der Emme im Gyrischachenquartier erstellt. Das Problem ist nur, dass die 6 2,5-, 81 3,5- und 45 4,5-Zimmmer-Wohnungen sowie eine Wohnung mit 6,5 Zimmern bezüglich Bausubstanz und Infrastruktur veraltet sind. Der Vorteil für die Bewohner sind die preisgünstigen Mieten. Dass trotzdem immer mal wieder Wohnungen leer stehen, ist darauf zurückzuführen, dass sie klein sind und nicht mehr jenen Komfort bieten, der heute zum Standard gehört. Eine Sanierung könnte das strukturelle Defizit der Siedlung nicht korrigieren, hätte aber höhere Mietzinse zur Folge. Deshalb sollen die gut 65-jährigen Häuser abgebrochen werden und Neubauten Platz machen.

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