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Feuerwehrkaserne ViktoriaNeuer Zonenplan öffentlich aufgelegt

Damit der Gemeinderat das Areal der ehemaligen Feuerwehrkaserne im Breitenrainquartier weiterentwickeln kann, braucht es eine Zonenplanänderung.

Ein Blick ins Restaurant Löscher, das sich in der ehemaligen Feuerwehrkaserne Viktoria befindet. Dort wird eine Zonenänderung nötig.
Ein Blick ins Restaurant Löscher, das sich in der ehemaligen Feuerwehrkaserne Viktoria befindet. Dort wird eine Zonenänderung nötig.
Foto: Claudia Salzmann

Der Gemeinderat hat eine geringfügige Änderung der Zone mit Planungspflicht Viktoriastrasse 70/70a, wo sich die ehemalige Feuerwehrkaserne befindet, beschlossen. Diese wird ab Mittwoch bis am 15. März öffentlich aufgelegt. Laut der Medienmitteilung des Gemeinderats möchten die Baurechtsnehmerin und die Mieterin die heute zwischengenutzte Feuerwehrkaserne Viktoria baulich weiterentwickeln.

Baurechtsnehmerin und Investorin auf dem Gelände ist die Basler Stiftung Edith Maryon und ihre Tochtergesellschaft Equimo AG. Die Stiftung wurde im Jahr 1990 zur Förderung sozialer Wohn- und Arbeitsstätten gegründet. Sie stellt nach eigenen Angaben möglichst günstigen Raum und Wohnraum bereit. So könnten in der Feuerwehr Viktoria zwei so genannte Clusterwohnungen für sieben bis acht Personen und bis zu elf 3.5 bis 6.5-Zimmerwohnungen realisiert werden.

Der bestehende Saalbau an der Gotthelfstrasse wolle man ersetzen oder umbauen. Zudem soll im öffentlich genutzten Innenhof ein Neubau mit Dienstleistungs- oder Gewerbenutzungen im Erdgeschoss entstehen, heisst es weiter. Für diese Vorhaben werde die Bauherrschaft einen Architekturwettbewerb durchführen. Da die heute gültige Zone bei Neu- und Ersatzbauten nur Wohnnutzung und keine Dienstleistungs- oder Gewerbenutzung zulasse, muss der Gemeinderat die Vorschriften anpassen. Damit sollen solche «nicht störenden Arbeitsnutzungen» im Erdgeschoss zulässig werden.

Bereits jetzt sind gegen 30 Gewerbetreibende auf dem Areal zugegen: Das Restaurant Löscher, das 2015 nach dem Auszug der Berufsfeuerwehr als Zwischennutzung eröffnete, wurde mit einem langfristigen Nutzungsvertrag ausgestattet. Ebenfalls einquartiert sind unter anderen eine Werkstätte, ein Veloladen, ein Boxstudio, eine Leihbar und eine Kaffeerösterei. Im ersten Stock befand sich ein Flüchtlingszentrum, für das es bei den Entwicklungsplänen keinen Platz mehr hatte und das bereits geschlossen wurde.