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Topsaläre bei BankenNeuer Valiant-Chef verdient über 1 Million Franken

Ewald Burgener erhält im ersten Jahr als CEO zwar weniger Lohn als sein Vorgänger. Aber er hatte den Posten auch erst im Mai übernommen.

Mit seinem Aufstieg zum Valiant-Chef macht Ewald Burgener

 auch einen Lohnsprung.
Mit seinem Aufstieg zum Valiant-Chef macht Ewald Burgener

auch einen Lohnsprung.
Foto: Franziska Rothenbühler

Bei zwei grossen Berner Banken hat letztes Jahr der Chef gewechselt, nämlich bei der Berner Kantonalbank (BEKB) und Valiant. Da stellt sich die Frage, ob es mit den Toplöhnen weiter nach oben geht. Schlüssig beantworten lässt sich dies auch mit einem Blick in die beiden Geschäftsberichte nicht, welche fast zeitgleich am Donnerstag veröffentlicht wurden. Aber tendenziell dürften der neue BEKB-Chef Armin Brun und Valiant-Chef Ewald Burgener mindestens gleich viel verdienen wie ihre Vorgänger.

Erschwert wird der Vergleich dadurch, dass beide Chefwechsel während des Jahres stattfanden und sowohl Brun als auch Burgener davor bereits als Geschäftsleitungsmitglieder im Sold der Banken gestanden waren. Armin Brun erhielt 2019 eine Gesamtvergütung von 791’000 Franken. Er übernahm den Chefposten per 1. Juli von Hanspeter Rüfenacht, der 2018 ziemlich genau 1 Million Franken erhalten hatte.

Bei Valiant wurde Ewald Burgener am 17. Mai neuer Chef und erhielt letztes Jahr insgesamt 1,03 Millionen Franken. Sein Vorgänger Markus Gygax hatte 2018 für sein letztes volles Jahr als CEO 1,24 Millionen Franken erhalten.

Die Vergütungen für die VR-Präsidentin und den VR-Präsidenten der beiden Banken blieben unverändert: Antoinette Hunziker-Ebneter erhielt bei der BEKB 547’000 Franken, Jürg Bucher bei Valiant 500’000 Franken.