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Weniger Räume, mehr BussenNeu konsumieren sie das Heroin auch im Container

Die aktuelle Situation verstärkt die Probleme, welche Menschen auf der Gasse sowieso schon haben. Nun haben sie bei der Anlaufstelle in Bern immerhin wieder mehr Platz für den Drogenkonsum.

Dass die Menschen auf den Strassen dealen und konsumieren, will Carl Müller von der Stiftung Contact mit dem Container bei der Anlaufstelle verhindern.
Dass die Menschen auf den Strassen dealen und konsumieren, will Carl Müller von der Stiftung Contact mit dem Container bei der Anlaufstelle verhindern.
Foto: Franziska Rothenbühler

Die Holzbänke vor der Heiliggeistkirche sind weg, unter dem Baldachin sind sie umzäunt. Die Botschaft: Hier ist nicht der Ort, um zu verweilen. Also sitzen die Menschen auf der breiten Treppe, die zur Heiliggeistkirche hoch führt. Wie viele Menschen in der Stadt Bern auf der Gasse unterwegs sind, keine eigene Wohnung haben oder wenn, dann nur 1 Zimmer, kein Balkon, kein Garten, weiss niemand genau. Die Kirchliche Gassenarbeit, die mit vielen dieser Menschen in Kontakt ist, schätzt etwa 400.

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