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TV-Porträt des BergsteigersNamaste, Ueli Steck

In einem sehenswerten 100-minütigen Dok-Film zeigt SRF den vor drei Jahren verunglückten Oberländer Extremalpinisten auch als verletzlichen, zweifelnden Menschen.

Ehrgeizig, detailversessen, risikobereit. Und oft heiter:  Ueli Steck .
Ehrgeizig, detailversessen, risikobereit. Und oft heiter: Ueli Steck .
Foto: Urs Baumann

Es gibt eine Stelle gegen Schluss des aufwändig produzierten Dok-Films, da hält man den Atem an und die Tränen zurück. Nicht, weil man Ueli Steck sieht, wie er über dem Abgrund ungesichert auf den Frontzacken seiner Steigeisen balanciert. Sondern weil man in die Augen seines Vaters Max blickt, der erzählt, wie ihn sein Sohn wenige Tage vor dessen Abreise nach Nepal anrief und sagte: «Vater, nächste Woche machen wir eine Skitour.» Der 40-jährige Profialpinist verschob extra Termine, was er zuvor kaum einmal getan hatte, um mit Max Steck die Lötschenlücke zu machen, vom Jungfraujoch hinüber ins Lötschental.

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