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Mamablog: Interview zu LGBTQ«Nach dem Coming-out sang die ganze Klasse ‹Happy Birthday›»

Wie erleichtert man es Jugendlichen, sich zu outen? Ein Gespräch mit Anna Rosenwasser, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz.

«Eltern tun ihren Kindern Traumata an, wenn diese sich nicht outen können», sagt Anna Rosenwasser, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS).
«Eltern tun ihren Kindern Traumata an, wenn diese sich nicht outen können», sagt Anna Rosenwasser, Co-Geschäftsleiterin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS).
Symbolbild: Getty Images

Ein Jahr nach dem Schwinger Curdin Orlik machte kürzlich auch der Basketballer Marco Lehmann seine Homosexualität öffentlich. Juno-Star Elliot Page outete sich diesen Winter als transgender und nicht-binär, was bedeutet, dass seine Geschlechtsidentität weder männlich noch weiblich ist. Und vor ein paar Wochen nominierte der neue US-Präsident Joe Biden die Transgender-Frau Rachel Levine zur Staatssekretärin im US-Gesundheitsministerium. LGBTQ wird sichtbarer.

Trotzdem fällt ein Coming-out vielen Kindern und Jugendlichen noch immer schwer. Auch Marco Lehmann schildert die erlebte Homophobie und den langen Weg bis zum öffentlichen Outing. Die Angst vor Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt ist gross und belastend. Untersuchungen zeigen zudem, dass beispielsweise homosexuelle Jugendliche ein höheres Risiko aufweisen, eine psychische Störung zu entwickeln oder Suizid zu begehen. Wie schafft man also ein Klima, das einem jugendlichen Menschen das Coming-out ermöglicht? Wie kann die Schule und das Elternhaus Kinder unterstützen, sie in der Findung ihrer Sexualität und ihres Geschlechts stärken und dadurch für ihre psychische Gesundheit sorgen?

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