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Pensionierung in HuttwilMit einem Pilgerstab in den Ruhestand

Zehn Jahre lang war Peter Käser Pfarrer in Huttwil. Er führte ein, dass Gottesdienste nicht nur in der Kirche stattfanden, sondern auch an Arbeitsplätzen.

Peter Käser wirkte zehn Jahre als Pfarrer in Huttwil.
Peter Käser wirkte zehn Jahre als Pfarrer in Huttwil.
Foto: Brigitte Mathys

Die Leuchter in der Kirche Huttwil sind gedimmt. Die Gläubigen sitzen einander zugewandt rund um Kerzen auf orangen Stoffbahnen. Gefeiert wird ein Taizé-Gottesdienst. Doch einiges ist anders als sonst. «Singen ist verboten», sagt Pfarrer Peter Käser.

Dabei ist Singen zentral für die Gottesdienste nach dem Vorbild der ökumenischen Bruderschaft aus Frankreich. Doch es ist auch eine Virenschleuder. Deshalb sei es keine Selbstverständlichkeit, dass Gläubige im Lockdown überhaupt dafür zusammenkommen könnten, sagt Peter Käser später im Gespräch. Alle tragen deshalb Schutzmasken, und selbst der Pfarrer legt sie nur kurz für die Fotografin ab. Die Lieder werden bloss am Klavier gespielt. Wer will, kann mitsummen.

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