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Fünf Milliarden DollarUS-Nutzer reichen Sammelklage gegen Google ein

Steht vor einer Sammelklage: Google, hier das Schweizer Hauptquartier in Zürich.

REUTERS

15 Kommentare
    Niklas Tillmann

    Nochmal: NICHTS GIBT'S GRATIS!

    Warum auch? Man kann verstehen, dass solche Anbieter Daten sammeln, ist ja schliesslich ihre grösste Einahmequelle. Problematisch ist aber, dass die User nicht die Wahl haben, egal was sie nutzen (Facebook, Android, Twitter, Instagramm, Apple, Google usw. usf.). Die einzige Alternative ist, die Dienste nicht zu nutzen, was in der heutigen Zeit kaum noch möglich ist.

    Ich persönlich würde es begrüssen die Wahl zu haben, ob ich dafür mit meinem Geld oder meinen Daten zahlen möchte. Ich bin auch dafür, dass man dies gesetzlich verankert, dass Quasi-Monopole resp. Duopole dies anbieten müssen. Da wir uns aber im "Digitalrecht" noch in der Steinzeit befinden und unsere Politiker Digital-Analphabeten sind, ist es fraglich, ob wir dies noch erleben werden.

    Abschliessend noch etwas zu den AGBs. Die sind ein Witz sondergleichen. Eine AGB dürfte idR kaum länger als zehn Zeilen sein, damit sie sich eine Person merken kann. Hinzu kommt, dass viele die AGBs, Datenschutzbestimmungen usw. z.T. gar nicht verstehen...

    Übrigens, auch der Tagi sammelt unsere Daten ;-)

    (siehe z.B. Punkt 2 der Datenschutzerklärung: "Mit Ihrer Registrierung oder der Bestellung als Gast auf einem unserer Portale [...] können wir Ihre Personendaten auch für personalisierte Werbemassnahmen nutzen).