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Neue Enthüllungen zu BeschaffungsdebakelMillionen unbrauchbarer Masken in Schweizer Lagern

Die Armee kaufte zuhauf unnütze Schutzmasken. Die Firma Emix lieferte gleich mehrere minderwertige Modelle. Eine Rechnung zeigt: Ihre Marge dürfte sehr hoch gewesen sein.

Kisten mit Sanitär- und Schutzausrüstung  in einem Gebäude des VBS in Bern.
Kisten mit Sanitär- und Schutzausrüstung in einem Gebäude des VBS in Bern.
Foto: Anthony Anex (Keystone) 

Die Maskenaffäre nimmt keine Ende: In den Lagern von Bund, Kantonen, Spitälern und Heimen liegen Millionen Atemschutzmasken, die vom Pflegepersonal nicht benutzt werden dürfen. Es bestehen Zweifel an der Qualität der Masken. Wie viele Masken genau betroffen sind, kann niemand sagen. Alleine in den Lagern der Armee sind es 5,4 Millionen Stück der Norm KN95, wie ein Sprecher sagt.

KN95 ist eine chinesische Norm. Letzten Frühling wurden zuhauf solche Masken gekauft als Ersatz für Masken des europäischen FFP2-Standards, die damals wegen der riesigen Nachfrage kaum erhältlich waren. Die Schweiz und andere Länder wie Deutschland führten daher Sonderregeln ein, um das Gesundheitspersonal mit Masken versorgen zu können.

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