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Senkung des ReferenzzinssatzesMieten städtischer Wohnungen werden günstiger

Bern gibt die Senkung des nationalen Referenzzinssatzes für Hypotheken an die Mieter weiter. Diese müssen ab Juli durchschnittlich 1,7 Prozent weniger für ihre Wohnungen bezahlen.

Bewohner städtischer Wohnungen müssen ab Juli 2020 weniger Miete bezahlen. (Archivbild)
Bewohner städtischer Wohnungen müssen ab Juli 2020 weniger Miete bezahlen. (Archivbild)
Adrian Moser

Die Stadt Bern senkt auf Anfang Juli hin die Mieten für städtische Wohnungen. Damit gibt sie eine Senkung des nationalen Referenzzinssatzes für Hypotheken an die Mieterschaft weiter. Die Mieten sinken im Durchschnitt um 1,7 Prozent.

Für die Mieterinnen und Mieter städtischer Wohnungen bedeutet dies, dass sie die Mietzinssenkung nicht aktiv beantragen müssen, wie die städtische Direktion für Finanzen, Personal und Informatik am Dienstag mitteilte.

Die Senkung des Referenzzinssatzes um 0,25 Prozentpunkte führt eigentlich zu einer Mietzinssenkung von 2,91 Prozent. Da jedoch gleichzeitig die Entwicklung des Landesindexes für Konsumentenpreise und die Steigerung der allgemeinen Kosten bei der Mietzinsanpassung mitberücksichtigt werden, fällt diese mit 1,7 Prozent geringer aus.

Auf die Rechnung des städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik wirkt sich diese aktuelle Senkung durch einen Rückgang der jährlichen Mietzinse von rund 430’000 Franken aus.

(chh/sda)