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«Es muss nicht gleich das Maximum sein»

Auf der Achse Ostermundigen–Köniz muss etwas gehen. Das ist unbestritten. Die Buslinie 10 befördert heute mehr Fahrgäste als sämtliche Postauto-Linien im Kanton, Tendenz steigend.

Eine Ablehnung der Tramplanungskredite in den Gemeindeparlamenten wäre daher schwer verständlich. Mit 22 Millionen Franken verschlingt schon die Planung eine Menge Geld. Für eine neue Verkehrslösung, die über eine halbe Milliarde kosten soll, ist aber in dieser Phase saubere und sorgfältige Arbeit gefragt. Sie hilft, böse Überraschungen zu vermeiden.

Als Frage bleibt, ob nur das Maximum gut genug ist. Etappierung und Verzichtsoptionen müssen daher zwingend Teil des Bauprojekts sein. Zum Beispiel sind Wendeschleifen vor Schliern oder der Rüti zu erwägen. Dies selbst, wenn dadurch dort die Akzeptanz des Trams geschmälert wird. Auch beim teuren Knoten Bahnhof Ostermundigen sind Abstriche denkbar. Ähnlich wie in der Innenstadt könnten Ausbauschritte zwar aufgezeigt, aber nicht sofort realisiert werden.

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