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Pedro Lenz im Interview«Meine Geschichten würden auch auf Züritüütsch funktionieren»

Der neue Mundart-Roman von Pedro Lenz (55) spielt auf dem Bau. Der Berner Autor nervt sich, wenn er für sein «schönes Berndeutsch» gelobt wird.

«Wenn mir Leute sagen: ‹Gälled, Herr Lenz, es gibt wahrscheinlich weltweit keine schönere Sprache als das Berndeutsche›, dann muss ich lachen», sagt Pedro Lenz.
«Wenn mir Leute sagen: ‹Gälled, Herr Lenz, es gibt wahrscheinlich weltweit keine schönere Sprache als das Berndeutsche›, dann muss ich lachen», sagt Pedro Lenz.
Foto: Beat Mathys

Herr Lenz, wieso schreiben Sie auf Berndeutsch?

Nicht, um das Berndeutsche zu zelebrieren, wie viele Leute meinen. Sondern weil ich meine Geschichten so schreiben will, wie ich sie im Ohr habe. Wenn mir Leute an Lesungen sagen: «Gälled, Herr Lenz, es gibt wahrscheinlich weltweit keine schönere Sprache als das Berndeutsche», dann muss ich lachen.

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