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Die Tierwelt der AareMein Name ist…

In der Serie «Mein Name ist…» stellen sich die tierischen Bewohner in und entlang der Aare vor.

Es kreucht und fleucht entlang der Aare, der Lebensader des Kantons Bern. Letztes Jahr war der Fluss deshalb Zentrum unserer Sommerserie. Sie bot den verschiedenen geflügelten, geschuppten und gepelzten Bewohnern Raum, um sich vorzustellen. Die Serie «Mein Name ist…» kam bei den Leserinnen und Lesern so gut an, dass sie in diesem Sammelartikel erneut aufleben darf.

Signalkrebs

Der importierte König der Flüsse: Der Signalkrebs.
Der importierte König der Flüsse: Der Signalkrebs.
Foto: Dominik Pluess

Siehst du bei mir Rot, dann verschwinde lieber schnell. Hebe ich meine Scheren und präsentiere dir deren hellrote Färbung, bedeutet dies nämlich nichts Gutes.

Eurasischer Luchs

Bewundert und gleichzeitig gefürchtet: Der Eurasische Luchs.
Bewundert und gleichzeitig gefürchtet: Der Eurasische Luchs.
Foto: Keystone

Am liebsten schleiche ich in der Dämmerung herum. Ich liebe die Einsamkeit und mag es nicht, wenn um mich zu viel Aufhebens gemacht wird.

Kampfläufer

Bekannt für seinen aussergewöhnlichen Balztanz: Der Kampfläufer.
Bekannt für seinen aussergewöhnlichen Balztanz: Der Kampfläufer.
Foto: iStock

Man nennt mich Kampfläufer, und der Name kommt nicht von ungefähr: Ich bin der Gladiator unter den Vögeln und kämpfe für das, was ich will.

Glühwürmchen

Mit kräftig leuchtendem Hinterteil: Das Glühwürmchen.
Mit kräftig leuchtendem Hinterteil: Das Glühwürmchen.
Foto: iStock

Pro Natura hat mich zum Tier des Jahres 2019 erkoren. Kein Wunder, fühle ich mich wie ein Star.

Alet

Hat eine Schwäche für Kirschen und Brot: Der Alet.
Hat eine Schwäche für Kirschen und Brot: Der Alet.
Foto: PD

Mir ist es am wohlsten, wenn ich für mich alleine sein kann. Meine Mutter legte mit mir Zehntausende Eier auf einmal, da war mächtig viel los.

Rotfuchs

Stiehlt nicht nur Gänse, sondern auch Schuhe: Der Rotfuchs.
Stiehlt nicht nur Gänse, sondern auch Schuhe: Der Rotfuchs.
Foto: PD

Neben einem Hauseingang im Altenberg habe ich ein neues Spielzeug gefunden. Das bringe ich meinen Jungen nun heim in den Bau.

Graureiher

Schluckt gefangene Fische am Stück hinunter: Der Graureiher.
Schluckt gefangene Fische am Stück hinunter: Der Graureiher.
Foto: Hans Wüthrich

Tag für Tag stehe ich am Aareufer auf meinen langen Stelzen – mal auf der linken, mal auf der rechten. Ich beobachte die Wasseroberfläche und warte darauf, dass mir ein fetter Fisch vor den Schnabel schwimmt.

Weitmündige Glanzschnecke

Jagt kleinere Schnecken-Arten: Die Weitmündige Glanzschnecke.
Jagt kleinere Schnecken-Arten: Die Weitmündige Glanzschnecke.
Foto: zvg

Damit eines klar ist: Man nennt mich nicht etwa Weitmündige Glanzschnecke, weil ich eine grosse Klappe hätte. Vielmehr liegt das an meinem Häuschen.

Gründling

Spielt in einem Märchen eine Hauptrolle: Der Gründling.
Spielt in einem Märchen eine Hauptrolle: Der Gründling.
Foto: PD

Ich mag Gesellschaft. In grossen Schwärmen schwimme ich in der Aare und in zahlreichen Seen, Bächen und Kanälen im Berner Mittelland. Und zwar am Boden, also auf dem Grund.

Biber

Pflegt sein Fell stundenlang: Der Biber.
Pflegt sein Fell stundenlang: Der Biber.
Foto: Keystone

Dass ich Weltklasse im Holzfällen bin, ist unbestritten und ebenso, dass sich darüber nicht alle Menschen freuen. Aber wie soll ich sonst die feinen Knospen und jungen Blätter in den Baumkronen erreichen, die ich so gerne fresse?

Zitronenfalter

Kann Temperaturen von bis zu minus 20 Grad überstehen: Der Zitronenfalter.
Kann Temperaturen von bis zu minus 20 Grad überstehen: Der Zitronenfalter.
Foto: iStock

Im Winter hilft mir der Alkohol. Ihm verdanke ich, dass ich für einen Schmetterling sehr alt werde: 12 Monate! Doch keine Angst – ich torkle im Herbst nicht etwa durch die Glassammelstellen und suche verzweifelt nach Weinresten in den Flaschen.

Eisvogel

Bekannt für sein farbenprächtiges Federkleid: Der Eisvogel.
Bekannt für sein farbenprächtiges Federkleid: Der Eisvogel.
Foto: Heinz Diener

Man sagt, ich sei höher als die Sonne geflogen. Deshalb sei mein Rücken blau wie der Himmel und mein Bauch glutrot wie die Sonne.

Feuersalamander

Mag es lieber feucht statt warm: Der Feuersalamander.
Mag es lieber feucht statt warm: Der Feuersalamander.
Foto: Urs Bär

Früher glaubten die Menschen, sie könnten mit mir Feuer löschen. Deshalb warfen sie meine Artgenossen in die Flammen – was aber natürlich nichts brachte.

Reh

Könnte eigentlich auch Holz essen: Das Reh.
Könnte eigentlich auch Holz essen: Das Reh.
Foto Stefan Leimer

Ich futtere ständig, acht bis zwölf Mahlzeiten täglich. Waldbesitzer haben deshalb nicht immer Freude an uns Rehen.

Nase

Elegant, trotz markantem Zinken: Die Nase.
Elegant, trotz markantem Zinken: Die Nase.
Foto: iStock

In eurem Gesicht sucht ihr mich vergeblich. Mein Name ist zwar Nase, aber ich kann weder laufen noch verstopft sein. Vielmehr nennt man mich wegen meiner eigenen Nase so, die ist für einen Fisch nämlich ziemlich markant.

Wildschwein

Lebt im Matriarchat: Das Wildschwein.
Lebt im Matriarchat: Das Wildschwein.
Foto: Urs Jaudas

In meiner Rotte sage ich, wo es langgeht. Ich bin die Leitbache, ein altes und erfahrenes Wildschweinweibchen. Mit anderen Bachen, meistens meinen eigenen Töchtern, streife ich durch ein Gebiet in einer Grösse von bis zu 30 Quadratkilometern.

Gebänderte Prachtlibelle

Klein, wunderschön und wendig: Die Gebänderte Prachtlibelle.
Klein, wunderschön und wendig: Die Gebänderte Prachtlibelle.
Foto: iStockphoto

Ich bin eine Akrobatin der Lüfte. Mit meinen Flugkünsten versetze ich Zuschauende in Staunen. Meine vier Flügel kann ich einzeln bewegen. Daher bin ich sehr wendig.

Wasseramsel

Hält mit kräftigen Bauchmuskeln der Strömung stand: Die Wasseramsel.
Hält mit kräftigen Bauchmuskeln der Strömung stand: Die Wasseramsel.
Foto: Michael Trost

Anders als andere Singvögel tauche ich gerne ab ins Wasser. Am liebsten da, wo die Aare zügig fliesst, der Grund mit Kies belegt und nicht zu tief ist.

Mopsfledermaus

Zieht ihre Jungen in Baumhöhlen auf: Die Mopsfledermaus.
Zieht ihre Jungen in Baumhöhlen auf: Die Mopsfledermaus.
Foto: shutterstock

Wenn du mich siehst, erinnere ich dich wahrscheinlich an einen Hund. Mit meiner kurzen und gedrungenen Nase sehe ich aus wie ein Mops, deshalb heisse ich auch Mopsfledermaus.

Eichhörnchen

Springt mit Leichtigkeit von Ast zu Ast: Das Eichhörnchen.
Springt mit Leichtigkeit von Ast zu Ast: Das Eichhörnchen.
Foto: wildenachbarn.ch

Ich bin schnell wie der Blitz. Klettere Bäume hinauf und hinunter, immer mit dem Kopf voran. Hört man mein Rascheln, bin ich längst weg.

Wandermuschel

Importiert und nun verachtet: Die Wandermuschel.
Importiert und nun verachtet: Die Wandermuschel.
Foto: iStockphoto

Willkommen bin ich hierzulande nicht. Wir Wandermuscheln stammen aus dem Gebiet des Schwarzen Meeres.

Äsche

Hat mit der Klimaerwärmung zu kämpfen: Die Äsche.
Hat mit der Klimaerwärmung zu kämpfen: Die Äsche.
Foto: iStockphoto

Ich bin ein Sorgenkind. Von meiner Art gibt es immer weniger. Schuld daran sind verbaute Flüsse, Vögel die mich fressen, sowie die Klimaerwärmung. Misst die Wassertemperatur 20 Grad, werde ich träge, bei 25 Grad kann ich sterben.

Tagpfauenauge

Beliebtes Motiv für Fotografen: Das Tagpfauenauge.
Beliebtes Motiv für Fotografen: Das Tagpfauenauge.
Foto: Heinz Diener

Vier rostrot gefärbte Flügel mit je einem Punkt in den Farben Schwarz, Blau und Gelb: Das Kleid, das ich trage, erschreckt und verzückt.

Stockente

Ihre Jungen schlüpfen innert weniger Stunden: Die Stockente.
Ihre Jungen schlüpfen innert weniger Stunden: Die Stockente.
Foto: André Cuenin

Wer sich an der Aare aufhält, kommt an mir nicht vorbei. Ich lasse mich neben den Booten den Fluss hinab­treiben. Watschle über den Rasen von Freibädern. Schwimme mit den Aareschwimmern mit.

Geburtshelferkröte

Betreibt aufwändige Brutpflege: Die Geburtshelferkröte.
Betreibt aufwändige Brutpflege: Die Geburtshelferkröte.
Foto: PD

Während andere Frösche quaken, erinnert mein Ruf vielmehr an ein sanftes Pfeifen – oder an ein Glockenspiel, wenn meine Artgenossen in das Lied einstimmen.

Hermelin

Haust unter Steinen und Ästen: Das Hermelin.
Haust unter Steinen und Ästen: Das Hermelin.
Foto: shutterstock

Ich brauche Unordnung, um zu überleben. Unter Steinhaufen oder herumliegenden Ästen kommen unsere Jungen zur Welt.

Schneider

Nicht an der Nähmaschine, sondern in der Aare: Der Schneider.
Nicht an der Nähmaschine, sondern in der Aare: Der Schneider.
Getty Images/iStockphoto

Damit eins gleich klar ist: Mit Stoff habe ich nichts zu tun. Der eigenwillige Name Schneider, der mir der Mensch verpasst hat, ist auf meine Färbung zurückzuführen.

Wespenspinne

Fällt durch die Färbung sofort auf: Die Wespenspinne.
Fällt durch die Färbung sofort auf: Die Wespenspinne.
Foto: LAB

Bei den meisten Tieren sind die Männchen besonders prachtvoll. Doch bei uns ­Wespenspinnen ist es genau ­umgekehrt.

Siebenschläfer

Sein Tag besteht aus Futter sammeln und schlafen: Der Siebenschläfer.
Sein Tag besteht aus Futter sammeln und schlafen: Der Siebenschläfer.
Foto: blickwinkel

Gääähn. Ist es etwa schon Abend? Eigentlich schlafe ich ja den ganzen Tag – daher auch mein Name, Sieben­schläfer. Aber für euch stehe ich ausnahmsweise einmal früher auf.

Barrenringelnatter

Frisst vor allem Fische und Frösche: Die Barrenringelnatter.
Frisst vor allem Fische und Frösche: Die Barrenringelnatter.
Foto: Keystone

Im Gegensatz zu der aggressiven Aspisviper und der hinterhältigen Kreuzotter bin ich ganz harmlos. Ich beisse zwar beim Jagen auch gern zu, giftig bin ich aber nicht.

Wanderratte

Ist ein Allesfresser, aber alles andere als verfressen: Die Wanderratte.
Ist ein Allesfresser, aber alles andere als verfressen: Die Wanderratte.
Foto: iStockphoto

Ich habe ein schlechtes Image. Das ist nicht fair, denn es ist überholt. Dass wir Wanderratten in der Schweiz Krankheiten auf euch Menschen übertragen, ist heute kaum mehr möglich.

Marienkäfer

Hat immer genau sieben Punkte: Der Marienkäfer.
Hat immer genau sieben Punkte: Der Marienkäfer.
Foto: Marc Dahinden

Für viele bin ich ein Symbol des Glücks – zu Recht, wie ich finde. Denn mein Leben ist ziemlich glücklich: Ist meine Winterstarre vorbei, verbringe ich den ganzen Tag damit, mich mit Blattläusen vollzufressen.

Braunbär

Ist zwar hauptsächlich Vegetarier, frisst aber alles gern: Der Braunbär.
Ist zwar hauptsächlich Vegetarier, frisst aber alles gern: Der Braunbär.
Foto: Urs Baumann

Ich bin ein Pionier. 194 Jahre gab es keine Bären mehr in jenem Kanton, der mich in seinem Wappen führt. Doch vor zwei Jahren kehrte ich zurück ins Berner Oberland.

Kamberkrebs

Ist hier eigentlich nicht erwünscht: Der Kamberkrebs.
Ist hier eigentlich nicht erwünscht: Der Kamberkrebs.
Foto: PD

Ich bin ein Eroberer. Meine Vorfahren sind im 20. Jahr­hundert in Europa ausgesetzt worden. Einst lebten wir nur an der Ostküste der USA.

Kleiner Schillerfalter

Besticht durch sein prächtiges Kleid: Kleiner Schillerfalter.
Besticht durch sein prächtiges Kleid: Kleiner Schillerfalter.
Foto: iStock

Uns zu erkennen, ist ein Kinderspiel, denn wenn wir vorbeiflattere, schillern unsere Flügel dunkelblau – daher unser Name.

Wasserspitzmaus

Fühlt sich im Wasser pudelwohl: Die Wasserspitzmaus.
Fühlt sich im Wasser pudelwohl: Die Wasserspitzmaus.
Foto: Keystone

Tauchen ist meine Passion – oder vielleicht ist es auch das Fressen. Denn ich tauche, um an mein Futter zu gelangen. Kopfvoran gehts bis auf den Grund der Aare.

Steinhummel

Weckt Frühlingsgefühle: Die Steinhummel.
Weckt Frühlingsgefühle: Die Steinhummel.
Foto: iStock

Wenn ich auftauche, ist auch der Frühling da. Ich bin eine Steinhummelkönigin und verlasse mein Winterquartier in der Erde Ende April, Anfang Mai.

Mandarinente

Hat asiatische Wurzeln: Die Mandarinente (Männchen vorne und Weibchen hinten).
Hat asiatische Wurzeln: Die Mandarinente (Männchen vorne und Weibchen hinten).
Foto: iStock

Schau mich an – bin ich nicht wunderschön? Blau, orange und weiss glänzen meine Federn, dazu bin ich putzige 45 Zentimeter lang. Mein Prachtkleid gefällt euch Menschen, ich weiss es haargenau.

Nachtigall-Grashüpfer

Zirpt meisterhaft:  Der Nachtigall-Grashüpfer.
Zirpt meisterhaft: Der Nachtigall-Grashüpfer.
Foto: PD

Nein, die wirklich seichten Gebiete der Aare wären nichts für mich. Aber ich muss gar nicht weit weg vom Fluss gehen, damit es schön trocken und auch sandig ist, wie wir Nachtigall-Grashüpfer es lieben.

Dachs

Eigentlich am liebsten nachts unterwegs: Der Dachs.
Eigentlich am liebsten nachts unterwegs: Der Dachs.
Foto: Getty Images

Graben, das mach ich gerne. Und das kann ich auch gut: Dafür gab mir die Natur an den Vorderpfoten fünf Zehen mit langen, gebogenen Krallen.

Gemeine Feuerwanze

Kleiner Krabbler: Die Gemeine Feuerrwanze.
Kleiner Krabbler: Die Gemeine Feuerrwanze.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Mich und meine Freunde habt ihr sicher schon mal gesehen. Wir sind viele, und wir sind gerne zusammen.

Karausche

Dümpelt gerne in Tümpeln herum: Die Karausche.
Dümpelt gerne in Tümpeln herum: Die Karausche.
Foto: PD

Wie lange kannst du die Luft anhalten? Egal – ich wette, dass ich dich schlage! – Natürlich, du bist ja ein Fisch, wirst du jetzt sagen.

Dreiecksspinne

Eine der wenigen ihrer Art, die keine Giftdrüsen hat: Die Dreiecksspinne.
Eine der wenigen ihrer Art, die keine Giftdrüsen hat: Die Dreiecksspinne.
Foto: 

Ich bin eigentlich unscheinbar. Mit meiner bräunlich-grauen Färbung und der Grösse von höchstens sechs Millimetern kann ich mich super verstecken.

Tauwurm

Gräbt den Garten um: Der Tauwurm.
Gräbt den Garten um: Der Tauwurm.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Ich bin blind, taub und stumm. Doch dank verschiedener Sinneszellen finde ich mich im Alltag trotzdem bestens zurecht: Mit den Licht-Sinneszellen, vorne und hinten an meinem Körper, nehme ich Helligkeit wahr.

Zauneidechse

Fläzt gerne an der Sonne: Die Zauneidechse.
Fläzt gerne an der Sonne: Die Zauneidechse.
Foto: iStock

Ich bin der Meister des Sonnenbadens. Ob nach der Winterstarre, an einem frischen Sommermorgen oder an heissen Tagen im Halbschatten: Ich finde fast immer ein schönes Plätzchen, um Wärme zu tanken.

Schleiereule

Eine Mäusejägerin: Die Schleiereule.
Eine Mäusejägerin: Die Schleiereule.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Was ihr Menschen euch nicht alles zusammengereimt habt zu uns Eulen! Und besonders zu uns Schleiereulen, weil wir oft sehr nahe bei euch wohnen, im Dachstock einer Scheune in der Nähe der Aare zum Beispiel. Weise sei ich, so sagt ihr – das mag meinetwegen stimmen.

Schachbrettfalter

Fan des Sommers: Der Schachbrettfalter.
Fan des Sommers: Der Schachbrettfalter.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Fliegen – das mache ich am liebsten. Während meiner Flugphase, in den Sommermonaten von Ende Juni bis August, bin ich stetig in Bewegung.

Tigerschnegel

An ihr haben Hobbygärtner Freude: Die Tigerschnegel.
An ihr haben Hobbygärtner Freude: Die Tigerschnegel.
Foto: PD

Für die meisten Gartenlieb­haber sind wir Schnecken ein Schreck. Schädlinge, die Pflanzen anfressen und sich schnell vermehren.

Waschbär

Immer auf der Suche nach etwas Essbarem:  Der Waschbär.
Immer auf der Suche nach etwas Essbarem: Der Waschbär.
Foto: Urs Baumann

Man nennt mich diebisch und hinterlistig. Tatsächlich be­diene ich mich gerne an euren Mülltonnen; als Allesfresser sind die für mich fast wie ein Buffet.

Bergpieper

Brüter nur etwa zwei Wochen: Der Bergpieper.
Brüter nur etwa zwei Wochen: Der Bergpieper.
Foto: PD

Ich mag die Höhe. Deshalb trifft man mich auch nicht am Thunersee oder in der Stadt Bern an, sondern erst so ab 1200 Meter über Meer – beispielsweise im Quellgebiet der Aare.

Gemeiner Holzbock

Mag Blutmahlzeiten: Der Gemeine Holzbock.
Mag Blutmahlzeiten: Der Gemeine Holzbock.
Foto: Markus Hubacher

Schwimmst du gerne in der Aare? Ich schwimme auch gerne – und zwar in dir. Mit meinen beiden Kieferklauen ritze ich deine Haut auf.

Gelbbauchunke

Ihr Hautsekret ist giftig: Die Gelbbauchunke.
Ihr Hautsekret ist giftig: Die Gelbbauchunke.
Foto: BOM/Jan Ryser

Siehst du mich in einer Pfütze, denkst du wahrscheinlich, ich sei ein Stein. Keine fünf Zentimeter bin ich gross, und mein lehmbrauner Rücken mit seiner warzigen Haut ist die perfekte Tarnung.

Fischotter

Macht den Fischern Konkurenz: Der Fischotter.
Macht den Fischern Konkurenz: Der Fischotter.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Die meisten von euch kennen mich sicher nur aus dem Zoo – oder aus dem Internet. Dort kursieren nämlich mittlerweile unzählige Videos von mir.