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Corona im Kanton BernMehrheit der Hausärzte zeigt kein Interesse an der Impfoffensive

Damit der Kanton Bern künftig pro Tag 12’000 Impfungen durchführen kann, müssen die Hausärzte mitmachen. Diese zögern jedoch – und kritisieren den Kanton.

Noch nicht für alle: Im Kanton Bern werden momentan erst Risikopersonen und Leute über 65 Jahre geimpft – hier im Zentrum Schönberg.
Noch nicht für alle: Im Kanton Bern werden momentan erst Risikopersonen und Leute über 65 Jahre geimpft – hier im Zentrum Schönberg.
Foto: Raphael Moser

100’000 Corona-Impfungen. Jeden Tag. So lautet das erklärte Ziel des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Davon ist die Schweiz aber nach wie vor weit entfernt. Ende März wurden durchschnittlich 26’000 Nadelstiche pro Tag durchgeführt. Derweil nehmen die Corona-Fallzahlen seit Wochen stetig zu.

Doch auch bei der Impfoffensive soll es nun endlich vorwärtsgehen. Seit Mitte März haben Moderna und Pfizer/Biontech rund 1 Million Dosen geliefert. Von Anfang April bis Ende Juli sollen laut BAG weitere 8 Millionen Dosen folgen.

Gefragt sind jetzt insbesondere die Kantone. Sie sind verantwortlich dafür, dass die 100’000 Impfungen pro Tag auch tatsächlich verabreicht werden können. In Bern gehen die Verantwortlichen von einer maximalen Kapazität von 12’000 Dosen täglich aus, wie Gundekar Giebel, Sprecher der Gesundheitsdirektion, vergangene Woche sagte. Am Mittwoch wurde diese mit 6234 Impfungen erst gut zur Hälfte ausgeschöpft.

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