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Coup des BSV BernMartin Rubin verlässt Wacker nach der Saison

Die Thuner verlieren nach der Anfang September beginnenden Spielzeit ihren Erfolgscoach. Dieser wechselt nach 14 Jahren im Oberland zurück zum BSV Bern.

Coacht Wacker Thun bloss noch in der bevorstehenden Saison: Martin Rubin.
Coacht Wacker Thun bloss noch in der bevorstehenden Saison: Martin Rubin.
Bild: Raphael Moser

Es ist ein Coup vom einen und ein harter Schlag für den andern Berner Club. Martin Rubin, der mit Abstand erfolgreichste Schweizer Trainer der letzten Jahre, wird Wacker Thun nach der bevorstehenden Saison verlassen. Er wechselt zum BSV.

Während 14 Saisons wird der 56-jährige Oberländer Wacker gecoacht haben, ehe er zu den Stadtbernern wechseln wird, für die er unmittelbar vor seiner Zeit in Thun tätig war. Er ersetzt Aleksandar Stevic, dessen Vertrag nicht verlängert wird.

Die Verantwortlichen von Wacker drücken in einem ersten Statement ihr Bedauern aus, äussern gleichzeitig Verständnis für den Entscheid ihres wohl wichtigsten Angestellten. Rubin selber hat noch nicht Stellung bezogen.

Der langjährige Nationalspieler formte Wacker zu einem Spitzenclub, er führte die Thuner zu zwei Meistertiteln und vier Cupsiegen. Dass er nun zum Kantonsrivalen wechselt, ist eine Überraschung, im Grunde aber ein naheliegender Entscheid: Nach 14 Saisons dürfte er eine neue Herausforderung gesucht haben, und indem er beim BSV anheuert, muss er nicht gleich sein ganzes Leben auf den Kopf stellen.