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Opfer lag wehrlos am BodenMann wegen Fusstritten gegen den Kopf verurteilt

Bei einem Gerangel am Bahnhof Thun ging ein Mann zu Boden und wurde anschliessend mit Fusstritten eingedeckt. Der Täter ist am Mittwoch verurteilt worden.

Das Thuner Gerichtsgebäude an der Scheibenstrasse. Blick in den Gerichtssaal 1.
Das Thuner Gerichtsgebäude an der Scheibenstrasse. Blick in den Gerichtssaal 1.
Foto: Patric Spahni

«Ein Gestürm und blöde Sprüche, wie es das so gibt, standen am Anfang der Auseinandersetzung, die im Februar 2018 stattfand und dann böse endete», sagte Staatsanwalt Matthias Wiedmer zu Beginn seines Plädoyers vor dem Regionalgericht Oberland in Thun. Er forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten für den Täter. Denn die Auseinandersetzung wurde heftiger, und es kam zu einer Schlägerei, bei der ein Mann zu Boden ging, wo er bewusstlos liegen blieb.

«Das ist keine Notwehr, wenn man gegen einen tritt, der bewusst- und wehrlos am Boden liegt!»

Gerichtspräsident Jürg Santschi

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