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Mann und zwei Kinder tot aufgefundenNeue Erkenntnisse im Tötungsdelikt von Eschenz

Die Polizei hat am Dienstag neue Erkenntnisse zum Fall im Kanton Thurgau veröffentlicht. Der 38-Jährige Vater soll zuerst seine beiden Kinder und anschliessend sich selbst getötet haben.

Im Kanton Thurgau wurden ein Mann und zwei Kinder tot aufgefunden. (Symbolbild)
Im Kanton Thurgau wurden ein Mann und zwei Kinder tot aufgefunden. (Symbolbild)
KEYSTONE/APA/BARBARA GINDL

In einer Wohnung in Eschenz TG sind am Sonntag ein 38-jähriger Mann und zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren tot aufgefunden worden. Nun wurde der Autopsiebericht veröffentlicht.

Wie die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, hat aufgrund der bisherigen Erkenntnisse der 38-jährige Mann zuerst seine beiden Kinder und anschliessend sich selbst getötet. Dies ergaben die Obduktionen durch das Institut für Rechtsmedizin.

Während die beiden Kinder keine äusseren Verletzungen aufwiesen, ist der Vater an den Folgen von Stichverletzungen gestorben. Über die Tatwaffe und wo genau die Stichverletzungen beim Vater am Körper sind, äussert sich die Polizei nicht. Die genaue Todesursache der Kinder ist noch nicht restlos geklärt. Es kann ausgeschlossen werden, dass weitere Personen in die Tat involviert waren.

Die Tatzeit liegt zwischen Samstagabend und Sonntagmittag. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen. «Noch sind nicht alle Spuren vom Tatort ausgewertet», sagt Kapo-Sprecher Matthias Graf auf Anfrage.

Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen

Am Sonntag kurz vor 13.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Wohnung an der Furtbachstrasse drei leblose Personen aufgefunden worden seien. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und des Rettungsdienstes waren rasch vor Ort. Die Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um deutsche Staatsangehörige. Für die weiteren Ermittlungen wurden der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau und das Institut für Rechtsmedizin beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

SDA