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Interview mit Zukunftsforscher«Man neigt dazu, eine Pandemie zu überschätzen»

Der Physiker und Soziologe Dirk Helbing beschäftigt sich beruflich mit Katastrophen. Wo der ETH-Professor
die grösste Gefahr von Corona sieht – und wie wir uns gegen die Folgen der Krise wappnen können.

«Ich kann mir vorstellen, dass wir so statt eines Krisenjahrhunderts ein Zeitalter von Frieden und Prosperität erleben», sagt Dirk Helbing.
«Ich kann mir vorstellen, dass wir so statt eines Krisenjahrhunderts ein Zeitalter von Frieden und Prosperität erleben», sagt Dirk Helbing.
Foto: Anna-Tia Buss

Sie beschäftigen sich beruflich mit Katastrophen, Krankheiten, Massenpaniken wie schlimm schätzen Sie die gegenwärtige Corona-Krise ein?

Ich denke, dass wir an einem Wendepunkt sind. In unserer nicht nachhaltigen Welt werden wir in Zukunft öfter vor solchen Situationen stehen, wenn wir nicht lernen, uns anders zu organisieren.

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