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Wie der Rot-Grün-Mitte-Geist zur Selbstverständlichkeit wurde

Weil der liberale Grüne Alec von Graffenried Stadtpräsident werden will, steht das Rot-Grün-Mitte-Bündnis, das die Stadt Bern seit 24 Jahren regiert, vor dem Aus.

Entspannte Gesichter des urbanen Aufbruchs, der erst noch kommen sollte – der Berner Gemeinderat mit Frauenmehrheit: Therese Frösch (GB), Theres Giger (FDP), Ursula Begert (SVP),  Joy Matter (Junges Bern, von links), Alfred Neukomm, Stadtpräsident Klaus Baumgartner (beide SP) und Kurt Wasserfallen (FDP, von links) im Mai 1993 vor dem Erlacherhof.
Entspannte Gesichter des urbanen Aufbruchs, der erst noch kommen sollte – der Berner Gemeinderat mit Frauenmehrheit: Therese Frösch (GB), Theres Giger (FDP), Ursula Begert (SVP), Joy Matter (Junges Bern, von links), Alfred Neukomm, Stadtpräsident Klaus Baumgartner (beide SP) und Kurt Wasserfallen (FDP, von links) im Mai 1993 vor dem Erlacherhof.
Urs Baumann/Staatsarchiv
Wie versteinert nach dem Schock der rot-grünen Wende: Die Gemeinderäte Wasserfallen, Giger, Frösch, Matter, Neukomm, Bossart und Baumgartner am historischen Wahlabend des 6.?Dezember 1992.
Wie versteinert nach dem Schock der rot-grünen Wende: Die Gemeinderäte Wasserfallen, Giger, Frösch, Matter, Neukomm, Bossart und Baumgartner am historischen Wahlabend des 6.?Dezember 1992.
Jürg Spori/Staatsarchiv
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«Oh, nein!» Ich erinnere mich genau an den Moment, als dieser Stossseufzer ausgestossen wurde. Es war am Abend des 6. Dezember 1992, die Schweizer Stimmberechtigten hatten eben den Beitritt zum EWR abgelehnt, und ich stand, als junger Lokaljournalist dieser Zeitung, im Erlacherhof, dem Stadtberner Regierungssitz, und wartete auf die Resultate der städtischen Wahlen.

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