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Versöhnliche Lügen

Ein im Ersten Weltkrieg gefallener Soldat, ein Fremder am Grab und eine trauernde Verlobte: François Ozon inszeniert mit «Frantz» ein gespenstisch schönes Historiendrama.

Als würde dadurch der verstorbene Frantz wieder lebendig: Anna (Paula Beer) fühlt sich zu Adrien (Pierre Niney) hingezogen.
Als würde dadurch der verstorbene Frantz wieder lebendig: Anna (Paula Beer) fühlt sich zu Adrien (Pierre Niney) hingezogen.
zvg

Quedlinburg, 1919. Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, aber in den Köpfen der Überlebenden und der Hinterbliebenen hallen die Schüsse noch nach. Die junge Deutsche Anna (Paula Beer) trauert um ihren Verlobten Frantz (Anton von Lucke). Die Schwermut legt sich wie ein Schleier über ihr Gesicht und über die ersten Szenen von Ozons Film.

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