Samschtig-Jass: Scherrer nimmt den Fuss vom Gas

Reto Scherrer moderiert neu als Nachfolger von Monika Fasnacht den «Samschtig-Jass». Wie macht sich der 41-Jährige in seiner neuen Rolle? Wir haben reingeschaut.

Der erste «Samschtig-Jass» mit Reto Scherrer. <i>Video: SRF</i>

Nina Kobelt@Tamedia

Er kam auf einem Elefanten zur Sendung geritten: Reto Scherrer (41) trat am Wochenende erstmals als «Samschtig-Jass»-Moderator und Nachfolger von Monika Fasnacht in Aktion.

Der Elefant war dann kein Thema mehr, er sollte einzig andeuten, dass man in der Zirkusstadt Rapperswil jasste. Und vielleicht Hinweis sein auf den prominenten Gast, Urgestein Jürg Randegger, der als Cabaret-Rotstift-Mitglied die Sendung selber 400-mal moderiert hatte. Zu Randeggers Zeiten stiess man noch mit Rotwein respektive Traubensaft auf gelungene Differenzler-Runden an.

Jetzt hat SRF die Show sanft renoviert, neu werden etwa Jasser aus dem Publikum ausgewählt. Den Telefonjasser gibt es noch, er gewann die Runde ­ziemlich souverän.

Und Reto Scherrer? Schlug sich wacker. Trotzdem konnte er nicht wirklich auftrumpfen. Keineswegs, weil er die Karten noch nicht so schön einordnet wie Vorgängerin Monika Fasnacht.

Sondern weil er hier nicht mehr Hampelmann sein kann wie in seinem anderen Job als Aussenreporter im «Donnschtig-Jass». Scherrer wirkte ein bisschen wie die Unterhaltungscombo Trio Vollgas in der Jasspause: Das Gaspedal hielt er zu keinem Zeitpunkt voll durchgedrückt.

«Samschtig-Jass», nächstes Mal am 9.9., mit Melanie Oesch, SRF 1.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt