«Patienten sollten bei Studien ­mitreden»

Die meisten klinischen Studien haben keinen Nutzen für Patienten, behauptet ein US-Wissenschaftler. Doch gilt das auch für die Schweiz? Annette Magnin von der Organisation für klinische Studien nimmt Stellung.

Langer Weg ins Regal: Neue Medikamente müssen vor der Zulassung am Menschen getestet werden – doch viele Studien sind so schlecht gemacht, dass ihre Ergebnisse gar nicht verwertet werden können.

(Bild: Keystone)

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten und Behandlungsformen muss in klinischen Studien mit Patienten geprüft werden. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass neue Therapien auf den Markt kommen dürfen. Doch der angesehene Medizinprofessor John Ioannidis von der Stanford-Universität in den USA prangert in einem Essay im Fachmagazin «PLOS Medicine» an, dass ein grosser Teil der klinischen Forschung keinen Nutzen für die Patienten hat.

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