Zum Hauptinhalt springen

Mehlwurm-Falafel und Grillenpralinés

Überall wird der Fleischverzicht gepredigt. Gegner bemängeln, dass einem dann wichtige Proteine fehlten. Wären Insekten daher eine valable Fleischalternative? Ein Besuch bei der Erlebnisdesignerin Andrea Staudacher.

Selbstverständlich für Tochter Luz: Bei Food-Bloggerin Andrea Staudacher (27) gibt es ab und zu Insekten zu essen.
Selbstverständlich für Tochter Luz: Bei Food-Bloggerin Andrea Staudacher (27) gibt es ab und zu Insekten zu essen.
Andreas Blatter
Seit fünf Jahren experimentiert die Ereignisdesignerin mit Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmern.
Seit fünf Jahren experimentiert die Ereignisdesignerin mit Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmern.
Andreas Blatter
«Den Status einer Delikatesse»: So sieht der Insektenburger von Hitzberger aus.
«Den Status einer Delikatesse»: So sieht der Insektenburger von Hitzberger aus.
Hitzberger
1 / 11

Wurst, Proteinriegel und Pralinés hätte ich auch im Tiefkühler», sagt Andrea Staudacher. Diese Lebensmittel sind aber nicht etwa Alternativen zu den gefriergetrockneten Grillen und Mehlwürmern, die da vor mir auf dem Küchentisch liegen. In Wurst, Riegel und Pralinés – überall sind Insekten drin.

Ein Albtraumszenario? Keineswegs. So sieht der Speiseplan der Zukunft aus. Insekten sind reich an Eiweissen, Mineralstoffen, Eisen und ungesättigten Fettsäuren. Die Insektenzucht beansprucht weit weniger Ressourcen als die Fleischproduktion: Für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch sind rund zehn Kilo Tierfutter nötig. Mit gleich viel Futter können neunmal mehr Insekten gezüchtet werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.