Dampfzentrale: Neue alte Rotoren

Kein Chef, dennoch schlanke Strukturen: Die Dampfzentrale hat ihre neue Leitung bekannt gegeben.

Vorstandspräsidentin Nicola von Greyerz.

Vorstandspräsidentin Nicola von Greyerz.

(Bild: Beat Mathys)

Michael Feller@mikefelloni

Jetzt ist klar, wie die Dampfzen­trale in die Zukunft will: mit flacher Hierarchie und dem Know-how der Bisherigen. Nach der Trennung vom ehemaligen Leiter Georg Weinand im Märzhat vorübergehend ein Fünfergremium das Haus geleitet.

Nach eingehender Analyse hat man sich jetzt für ein Modell ohne Chef entschieden, das trotzdem effiziente Entscheide ermöglichen soll. Laut Vorstandspräsidentin Nicola von Greyerz bürgt es für «hohe künstlerische Freiheit und einen stabilen Betrieb».

Zwei dreiköpfige Gremien

Neu leiten zwei dreiköpfige Gremien das Haus. Die Geschäftsleitung setzt sich aus Betriebsleiter Ernst Jäggli und den Spartenchefs Anneli Binder (Tanz) und Roger Ziegler (Musik) zusammen. Die künstlerische Leitung haben Binder, Ziegler sowie Till Hillbrecht (Sparte Club) inne.

Dass die zwei Teams fast identisch sind und die Leiter der zwei grossen Sparten in beiden Einsitz haben, ist ungewöhnlich – sei aber zweckdienlich, wie von Greyerz sagt: «So kann immer im kleinen Gremium der Konsens gesucht werden.» Von der neuen Struktur erhofft sie sich, dass sich die Dampfzentrale-Sparten «nun endlich besser vernetzen lassen».

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