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«Frauenparlament» und Frauenstimmrecht«Männer müssen an sich arbeiten, auch wenn sie sich damit schwertun»

Vor der ersten Sitzung des neuen Berner Stadtparlaments luden wir Polit-Doyenne Leni Robert sowie die beiden Stadträtinnen Regula Bühlmann (GB) und Florence Schmid (JF) zum Generationengespräch.

Drei Generationen Politikerinnen (von links): Florence Schmid, Leni Robert und Regula Bühlmann.
Drei Generationen Politikerinnen (von links): Florence Schmid, Leni Robert und Regula Bühlmann.
Fotos: Nicole Philipp 

Frau Schmid, Sie treten dieses Jahr Ihr erstes politisches Amt an. Waren es auch Gleichstellungsanliegen, die Sie politisch aktiv werden liessen?

Florence Schmid: Indirekt. Ich bin die Tochter einer Ärztin, die sich nicht auf Handchirurgie spezialisieren konnte, weil sie mit mir schwanger war. Daheim sprachen wir zwar nicht über Politik im engeren Sinn, aber wir diskutierten viel über gesellschaftliche Fragen, wie später auch im Gymnasium und an der Uni. Geschlechterrollen waren dabei einer von verschiedenen Aspekten, die meinen Blick auf die Gesellschaft beeinflussten.

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