Machen es die Junioren wie die Grossen?
Mit dem Rezept des A-Nationalteams wollen die Schweizer Eishockey-Junioren an der U-20-WM im schwedischen Malmö für Furore sorgen.

Die Gegner in der Vorrunde lauten Schweden, Russland, Norwegen und Finnland. Seit dem Wiederaufstieg 2009 erreichten die Schweizer einmal den Halbfinal und zweimal die Viertelfinals – 2012 mussten sie den Gang in die Abstiegsrunde antreten. In Malmö ist der Viertelfinal das Minimalziel. Diesen zu erreichen, ist nun einfacher, da nicht mehr nur die ersten drei Teams pro Gruppe weiter um den Titel spielen, sondern die ersten vier. Die beiden fünftplatzierten Mannschaften ermitteln in einer Best-of-3-Serie den Absteiger.
Der schwächste Vorrundengegner der Schweiz ist auf dem Papier Aufsteiger Norwegen. Gegen die Skandinavier hat das Team von Headcoach Colin Muller im November bei einem Vorbereitungsturnier in Monthey gleich mit 9:3 gewonnen, und dies obwohl die Auswahl der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) nicht in Bestbesetzung angetreten war. So klar wie es das Resultat ausdrückt, waren die Unterschiede allerdings nicht.
Revanche gegen die Grossen?
Gegen Schweden, Finnland und Russland hatten die Schweizer bereits an der vergangenen U20-WM im russischen Ufa gespielt, wobei sämtliche drei Partien im Penaltyschiessen verloren gingen. Im Viertelfinal gegen Russland fehlten bloss 99 Sekunden zur Sensation. Vor allem gegen die Osteuropäer als auch gegen Finnland sieht Muller gute Chancen auf ein positives Resultat.
Sieben Spieler aus dem Schweizer Kader waren bereits in Ufa dabei gewesen. Unter ihnen befinden sich der Erstrunden-Draft Mirco Müller und Goalie Melvin Nyffeler. Letzterer nimmt eine Schlüsselrolle ein. Die Fähigkeiten zum sicheren Rückhalt hat er, das bewies er in der laufenden NLA-Saison mehrmals. Der 19-Jährige kam bei den ZSC Lions neunmal von Beginn weg zum Einsatz und kassierte dabei bloss 13 Gegentore – in den ersten beiden Partien feierte er gar einen Shutout. Die Abwehrquote beträgt hervorragende 96,01 Prozent. Als die Schweiz 2010 letztmals den Sprung in die Top 4 geschafft hat, wurde Torhüter Benjamin Conz zum besten Goalie des Turniers gewählt.
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