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Sport kompaktRB Salzburg gewinnt Playoff-Hinspiel, YB-Bezwinger spielt Remis

Drei positive Corona-Tests bei West Ham United +++ Edon Zhegrova kehrt zum FC Basel zurück +++ Martinez-Abschied beim FC Bayern beschlossen +++ Premier League kritisiert Aufschiebung der Fan-Rückkehr +++

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Fussball: RB Salzburg gewinnt Playoff-Hinspiel, YB-Bezwinger spielt Remis

Österreichs Fussball-Serienmeister RB Salzburg hat sich eine sehr gute Ausgangsposition für den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Champions League verschafft. Die Mannschaft von US-Trainer Jesse Marsch gewann am Dienstagabend das Playoff-Hinspiel bei Maccabi Tel Aviv vor leeren Rängen im Bloomfield Stadion 2:1 (0:1). Im Rückspiel am 30. September in Salzburg reicht den Österreichern damit schon ein Remis, um wie im Vorjahr in der Champions League mitzuspielen.

Die Treffer für die Gäste erzielten Dominik Szoboszlai mit einem glücklich verwandelten Foulelfmeter (49. Minute) und Masaya Okugawa (57.) Dan Biton hatte die israelischen Gastgeber, die durch zahlreiche Corona-Fälle im Profiteam und im Betreuerstab stark ersatzgeschwächt antreten mussten, in der 9. Minute mit einem feinen Heber über RB-Keeper Cican Stankovic hinweg in Führung gebracht.

Krasnodar gewann derweil das Hinspiel gegen Saloniki 2:1 und die dänischen YB-Bezwinger aus Midtylland kommen gegen Slavia Prag nicht über ein 0:0 hinaus. (nih/dpa)

Salzburg gewinnt gegen Maccabi Tel Aviv. (Foto: Keystone)

Fussball: Drei positive Corona-Tests bei West Ham United

Cheftrainer David Moyes sowie die beiden Profis Issa Diop und Josh Cullen vom englischen Premier-League-Club West Ham United haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. Wie die Londoner am Dienstagabend auf ihrer Website weiter mitteilten, habe das Trio das Stadion noch vor dem Ligapokalspiel gegen Hull City (Beginn 20.30 Uhr) verlassen und sich gemäss den Covid-19-Bestimmungen in häusliche Quarantäne begeben.Das medizinische Team des Clubs sei über die positiven Testergebnisse informiert worden; der Coach und die beiden Spieler hätten keine Symptome gezeigt. Co-Trainer Alan Irvine betreute das Team während des Pokalspiels. (dpa)

Fussball: Zhegrova unterschreibt beim FCB bis Sommer 2023

Edon Zhegrova kehrt zum FC Basel zurück. Der 21-jährige Flügelspieler des KRC Genk hat beim FCB einen Vertrag bis Sommer 2023 unterschrieben. Die Freude über die Rückkehr ist sowohl beim Spieler als auch beim FC Basel sehr gross.

FCB-Präsident Bernhard Burgener formuliert es so: «Wir sind sehr glücklich, dass wir Edon zurück in Basel begrüssen dürfen. Es war wichtig, in dieser Sache hartnäckig zu bleiben – ein Spielertyp wie Edon tut unserem Kader gut und wir sind überzeugt, dass er den Fans viel Freude bereiten wird.»

Auch Edon Zhegrova selber hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass es ihm beim FCB sehr gefällt und er gerne weiterhin in Basel spielen würde: «Ich hatte letzte Saison eine tolle Zeit in Basel und freue mich sehr, dass es nun weitergeht und ich das rotblaue Trikot wieder überziehen darf. Gemeinsam mit dem neuen Trainer und meinen Teamkollegen möchte ich dazu beitragen, dass der Club Erfolge feiern kann – dafür werde ich alles geben.» (boq)

Zhegrova, der für die kosovarische Nationalmannschaft bisher 17 Spiele absolvierte, ist zwischen Februar 2019 und dem Juni dieses Jahres 27 Mal für den FCB im Einsatz gestanden und hat dabei zwei Tore erzielt. (Foto: Getty)

Tennis: Andreescu beendet Tennis-Saison

Die letztjährige US-Open-Gewinnerin Bianca Andreescu beendet ihre Tennissaison. Nach der Absage ihrer Teilnahme am diesjährigen US Open und auch für das am Sonntag beginnende French Open will sich die 20 Jahre alte Kanadierin nun voll auf das Jahr 2021 mit den Olympischen Spielen in Tokio konzentrieren. Sie wolle ihre Knieverletzung, die sie im Oktober erlitten hat, gründlich auskurieren und dann in guter Form auf den Tennisplatz zurückkehren, schrieb Andreescu am Dienstag auf Twitter. (nih/dpa)

Fussball: Martinez-Abschied beim FC Bayern beschlossen

Der Abschied des ehemaligen Münchner Rekordeinkaufs Javi Martinez vom FC Bayern steht angeblich kurz bevor. Wie die «Bild»-Zeitung am Dienstagabend berichtete, sei der Wechsel des 32-Jährigen zu seinem Heimatclub Athletic Bilbao «jetzt fix». Über den Transfer wird seit Tagen spekuliert.

Für Bilbao hatte der Defensivspezialist von 2006 bis 2012 gespielt, ehe er für die damalige Bayern-Rekordsumme von 40 Millionen Euro nach München wechselte. Mit den Bayern gewann Martinez 2013 und in der vergangenen Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokal-Sieg und dem Gewinn der Champions League. (dpa)

Geht Martinez zurück nach Bilbao? (Foto: Keystone)

American Football: Keine neuen Coronafälle am ersten Spieltag der NFL

Die NFL hat den ersten Spieltag der neuen Saison allem Anschein nach ohne neue Corona-Infektionen bei Football-Spielern überstanden. Wie die National Football League am Mittwoch bekanntgab, infizierten sich im Zeitraum 13. bis 19. September aber fünf Menschen im Umfeld der Teams mit dem Coronavirus. Die Teams trainieren zwar unter strengen Hygienevorschriften, leben aber weiterhin bei ihren Familien und nicht wie etwa die Basketballer der NBA in einer Blase.

In der Vorwoche, in die das Auftaktspiel zwischen den Kansas City Chiefs und den Houston Texans fiel, hatte es zwei Profis gegeben, die positiv auf das Virus getestet worden waren. Soweit bekannt ist, handelt es sich dabei aber nicht um Profis aus einer der beiden Mannschaften. (dpa)

Fussball: Premier League kritisiert Aufschiebung der Fan-Rückkehr

Die Verantwortlichen der englischen Premier League haben die Ankündigung der britischen Regierung kritisiert, bis auf Weiteres doch keine Zuschauer bei Sportereignissen zuzulassen. Zwar habe die Gesundheit der Nation weiterhin Vorrang, teilte die Liga am Dienstag mit, dennoch sei man über die Ankündigung der Regierung enttäuscht. Man sei überzeugt, dass Fans in Stadien «genauso sicher oder sogar noch sicherer sind als bei allen anderen derzeit erlaubten öffentlichen Aktivitäten». Das zeige sich auch in anderen europäischen Ligen.

Ursprünglich hatte die Regierung von Premierminister Boris Johnson geplant, ab 1. Oktober schrittweise mehr und mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zuzulassen. In niedrigeren Ligen durften bereits testweise bis zu 1000 Zuschauer im Stadion dabei sein. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen in Grossbritannien kündigte die Regierung am Dienstag allerdings an, die Pläne vorerst zu stoppen. (dpa)

Fussball: Leipzig holt Sörloth für 20 Millionen

Nach einigen Verzögerungen hat RB Leipzig die Verpflichtung des norwegischen Nationalstürmers Alexander Sörloth perfekt gemacht. Der 24-Jährige unterschrieb am Dienstag beim Champions-League-Halbfinalisten einen Vertrag bis 2025. Dafür zahlt der Fussball-Bundesligist dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro Ablöse plus zwei Millionen Euro Bonuszahlungen. Diese Summe muss sich Premier-League-Club Crystal Palace wohl mit Trabzonspor teilen, wohin Sörloth zuletzt ausgeliehen war.

Der kantige und schnelle Sörloth ist mit 1,94 Meter genauso gross wie sein norwegischer Nationalmannschaft-Kollege Erling Haaland von Borussia Dortmund. Der gebürtige Trondheimer soll im Zusammenspiel mit dem Südkoreaner Hee-chan Hwang und dem Dänen Yussuf Poulsen die 28-Tore-Bilanz des zum FC Chelsea abgewanderten Timo Werner sowie des zu Bayer Leverkusen gewechselten Patrik Schick auffangen. In der Vorsaison erzielte der 90-Kilo-Mann in 34 Spielen für Trabzonspor 24 Tore und gab zudem neun Vorlagen. (dpa)

Fussball: Tottenham-Spiel wegen Corona-Fall abgesagt

Wegen mehrerer positiver Coronavirus-Tests beim englischen Viertligisten Leyton Orient ist die Ligacup-Partie gegen den Premier-League-Club Tottenham Hotspur am Dienstag abgesagt worden. Leyton Orient, der Ligaverband EFL und die zuständigen Behörden würden die Covid-19-Sicherheitsmassnahmen des Vereins gründlich überprüfen, hiess es in einer EFL-Mitteilung.

Bereits am Montag hatte Leyton bekanntgegeben, dass «eine Reihe von Spielern» positiv auf das Virus getestet worden sei. Der Fussballclub aus der viertklassigen League Two informierte daraufhin nach eigenen Angaben die EFL, die Spurs sowie mehrere Vereine, gegen die Leyton zuletzt gespielt hatte. Die betroffenen Leyton-Spieler würden sich nun gemäss der geltenden Bestimmungen in Selbstisolation begeben.

Während die Premier-League-Clubs regelmässig Corona-Tests durchführen müssen, gilt die Regel für die Vereine der niedrigeren Ligen nicht. Laut Sky Sports News übernahm Tottenham Hotspur die Kosten für die Tests bei Leyton Orient. Ob das Spiel zwischen den beiden Londonern Clubs nachgeholt wird, war zunächst unklar. Derzeit würden Gespräche über die Auswirkungen der Absage geführt, hiess es. (nih/dpa)

Fussball: Nicht spielberechtigter Profi eingesetzt – AS Roma verliert 0:3

Weil die AS Roma beim 0:0 im Serie-A-Auftaktspiel gegen Hellas Verona einen nicht spielberechtigten Profi eingesetzt hat, ist die Partie nachträglich gegen den Hauptstadtclub gewertet worden. Das entschied das Sportgericht der italienischen Fussball-Liga am Dienstag. Die Partie wird mit 3:0 für Verona gewertet. Bei den Römern stand in der Partie am Samstag der 23 Jahre alte Amadou Diawara in der Startelf. Dieser war im offiziellen Kader, den der Club vor der Saison der Liga gemeldet hatte, nicht aufgeführt worden.

In der Serie A können Profis bis zu einem Alter 22 Jahren eingesetzt werden, ohne auf der offiziellen Kaderliste zu stehen. Der Guineer Diawara hatte im Sommer seinen 23. Geburtstag gefeiert. Offiziell können die Clubs 25 Spieler für die Saison melden – die Liste der AS Roma umfasste 21 Profis. Es wurde daher erwartet, dass der Club Berufung gegen die Entscheidung des Sportgerichts einlegen wird. (dpa)

AS-Roma-Spieler Amadou Diawara soll nicht spielberechtigt gewesen sein. (Foto: Keystone)

Fussball: Drmic bei Norwich aussortiert, nicht mal trainieren darf er

Josip Drmic ist beim Premier-League-Absteiger Norwich nicht mehr erwünscht, obwohl er noch einen Vertrag bis 2022 hat. So stand der Schweizer bei den beiden Meisterschaftspartien, die Norwich City in der Championship bisher ausgetragen hat, nicht mal im Kader. Das ist aber nicht alles: Der 28-Jährige darf nicht einmal mehr mit seinen Teamkollegen trainieren, er wurde in die U23 abgeschoben.

Für den Nati-Stürmer ist das bitter. Gegenüber dem «Blick» sagt er: «Es ist alles andere als eine einfache Situation für mich.» Und: «Ich absolviere neben den Einheiten mit der U23 zusätzlich Einzeltrainings, male und zeichne viel, gehe spazieren und warte, was auf mich zukommt.»

Unterkriegen lässt er sich also nicht. Dass es so aber nicht weitergeht, ist dennoch klar. Seinen Berater lässt der 28-Jährige deshalb den Markt sondieren. Denn klar ist: Will Drmic in den Kreis der Nati zurück, muss er spielen. (nih)

Norwich will Drmic nicht mehr. (Foto: Keystone)

Fussball: Bayrische Fans müssten nach Supercup in Quarantäne

Fussball-Fans aus Bayern müssen bei einer Reise zum Supercup-Final des FC Bayern in Budapest nach der Rückkehr zum Corona-Test oder in Quarantäne. Das Kabinett des Freistaats verschärfte am Dienstag seine Einreise-Quarantäneverordnung und strich eine bislang vorgesehene Ausnahmeregel. Demnach sind Sport-Anhänger bei Aufenthalten von weniger als 48 Stunden in Risikogebieten nicht mehr von der Quarantänepflicht befreit. Das gilt auch für Reisen zu Kulturveranstaltungen oder aus Freizeitgründen. «Das trifft insbesondere das Thema Supercup», sagte Ministerpräsident Markus Söder. Der CSU-Chef appellierte erneut, dass Anhänger auf einen Besuch des Champions-League-Siegers FC Bayern am Donnerstag gegen Europa-League-Gewinner FC Sevilla verzichten sollten.

Die Austragung des Supercup-Finals am Donnerstagabend in Ungarn vor Zuschauern ist umstritten, nachdem Budapest von Deutschland als Corona-Risikogebiet eingestuft worden war. Wegen diesen neuen Entwicklungen sind wohl nur wenige Bayern-Fans am Spiel, bei dem 20'000 Zuschauern zugelassen wären, zu erwarten. (dpa)

Eishockey: Fischer begnadigt Kukan und Malgin in der Nationalmannschaft

Die beiden NHL-Spieler Dean Kukan und Denis Malgin, dazu Fabrice Herzog, Dominik Schlumpf und Simon Bodenmann befanden sich bei Nationaltrainer Patrick Fischer zuletzt auf der schwarzen Liste. Dies, weil sie sich, seiner Ansicht nach, nicht 100-prozentig zum Nationalteam bekannt hatten. «Wer aufgeboten wird und absagt, obschon er fit ist und privat keine guten Gründe hat, ist nicht mehr dabei», sagte Fischer vor einem Jahr mit Deutlichkeit.

Diese Regelung galt ursprünglich bis zur Heim-WM 2020, die jedoch wegen dem Coronavirus abgesagt werden musste. Nun wurde die Situation beim Coaching-Staff und in Absprache mit dem Captain-Team des Nationalteams trotzdem neu angeschaut, und die erwähnten fünf Spieler wurden begnadigt. Sie dürfen somit inskünftig wieder mit Aufgeboten rechnen — Mit einer Ausnahme. «Vier davon haben sehr positiv reagiert und finden das wirklich cool. Einzig Simon Bodenmann sieht seine Zukunft nicht mehr in der Nationalmannschaft, was wir natürlich akzeptieren», sagt Nationalteam-Chef Lars Weibel dazu. Der ZSC-Stürmer ist auch bereits 32-jährig. (mal)

Dean Kukan, in der NHL engagiert, ist einer der begnadigten Spieler. (Foto: Keystone)

Eishockey: Schweiz bewirbt sich für WM 2026

Nach der bitteren Corona-Absage der Eishockey-WM 2020 in Zürich und Lausanne versucht der Schweizer Eishockeyverband noch immer die Titelkämpfe möglichst schnell doch noch im eigenen Land durchzuführen. Dafür wurde nun eine offizielle Bewerbung beim internationalen Eishockeyverband IIHF eingereicht: 2026 soll die WM in die Schweiz kommen. Die Plätze bis 2025 sind alle schon besetzt bzw. vergeben — eigentlich. Eventuell könnte es aber schon zu einer Austragung 2023 kommen: Denn das eigentliche Gastgeberland Russland ist noch unsicher, da es derzeit wegen Nichteinhaltung der Dopingregeln als Veranstaltungsland von internationalen Anlässen gesperrt ist. (lai)

Tennis: Teichmann steht in Strassburg im Viertelfinal

Jil Teichmann hat sich am WTA-Turnier in Strassburg in den Viertelfinal gekämpft. Die 23-jährige Schweizerin (WTA 54) gewann ihren Achtelfinal gegen die Russin Anastassija Pawljutschenkowa (WTA 38) 7:6 (7:3), 7:5. Teichmann trifft in der nächsten Runde auf die ukrainische Weltnummer fünf Elina Switolina. (lai)

Fussball: Vidal wechselt von Barça zu Inter

Der Wechsel von Arturo Vidal vom FC Barcelona zu Inter Mailand ist perfekt. Das teilten beide Vereine am Dienstag mit. Der Serie-A-Club zahlt nach Angaben von Barça eine Million Euro erfolgsabhängiger Boni für den chilenischen Nationalspieler. Der 33-jährige Mittelfeldspieler soll bei dem Traditionsclub Medienberichten zufolge einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben. Er galt als Wunschspieler von Inter-Coach Antonio Conte. (dpa)

Fussball: Morata kehrt zu Juventus Turin zurück

Der spanische Stürmer Alvaro Morata kehrt von Atlético Madrid zu seinem ehemaligen Verein Juventus Turin zurück. Am Dienstagvormittag stand der Medizincheck an, anschliessend soll der neue Vertrag beim Meister der Serie A unterschrieben werden. (dpa)

Allgemeines: Vorerst doch keine Zuschauer bei Sportveranstaltungen in England

Bei Sportereignissen in England sollen vorerst doch keine Zuschauer zugelassen werden. Das kündigte der britische Staatsminister Michael Gove am Dienstag beim Sender BBC an. Pläne, ab Oktober unter anderem bei Fussballspielen wieder Publikum zu erlauben, wurden laut Gove gestoppt. Die Regierung reagiere damit auf den Anstieg der Corona-Infektionen in Grossbritannien, sagte der Minister. (dpa)

Fussball: FC Turin in Quarantäne nach positivem Corona-Test

In Italien ist ein Spieler des Erstligisten FC Turin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Auch der Schweizer Nationalverteidiger Ricardo Rodriguez steht seit kurzem bei den Italienern unter Vertrag, ist derzeit aber verletzt. Mannschaft und Personal begeben sich deshalb zunächst in Quarantäne, um weitere Tests durchzuführen. Es bestehe die Möglichkeit, dass das am Samstag bevorstehende Spiel der Mannschaft aus der Hauptstadt des Piemonts gegen Atalanta Bergamo abgesagt werden könnte. (dpa)

Football: NFL bestraft Trainer wegen Maskenverstössen mit 100'000 US-Dollar

Die nordamerikanische Football-Profiliga NFL hat hart gegen Verstösse gegen die geltenden Hygieneregeln durchgegriffen und mindestens drei Cheftrainer mit einer Strafe von je 100'000 US-Dollar belegt. Das berichteten die Nachrichtenagentur AP und weitere Medien übereinstimmend und beriefen sich auf anonyme Quellen.

Demnach wurden Vic Fangio von den Denver Broncos, Kyle Shanahan von den San Francisco 49ers und Pete Carroll von den Seattle Seahawks bestraft, weil sie bei Partien an der Seitenlinie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Ihre Vereine wurden zudem mit je 250'000 US-Dollar bestraft. (dpa)

Ohne Maske: Pete Carroll von den Seattle Seahawks wird bestraft. (Foto: Keystone)