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Sweet Home: WohntrendLust auf eine gemütliche Ecke?

In jeder Wohnung finden sich kleine Nischen und Plätze, die nur darauf warten, mit Tischchen, Sesseln oder Tagesbetten ausstaffiert zu werden.

Warm und kuschlig

Während Corona ist alles ein bisschen durcheinander geraten: Wohnen, Arbeiten, die ganze Familie daheim! Da helfen wohnlich eingerichtete Nischen, die als Rückzugsorte dienen. Diese neuen gemütlichen Ecken laden dazu ein, anders zu wohnen und mittendrin zu entspannen.

Je kälter es draussen wird, umso wärmer wünschen wir uns das Zuhause. Das geht auch optisch. Beginnen Sie mit flauschigen Teppichen und gemütlichen Möbeln, die Rundungen zeigen. Damit alles auch warm aussieht, ist das richtige Licht von Bedeutung. Leuchten Sie Ecken punktuell aus. Dabei helfen Stehleuchten oder Tischleuchten, die auf Beistellmöbeln platziert werden. Schmücken Sie Ecken auch mit Kunst an der Wand und werten Sie sie zum gemütlichen Wohngebiet auf. Alles von Ferm Living.

Mein kleines Bistro mittendrin

Es muss nicht immer ein Sessel sein, der eine gemütliche Ecke ausmacht. Denken Sie an Ihr Lieblingscafé, an das kleine Tischchen, die Zeitung, den Kaffee, den kleinen Ruhepol mitten im Geschehen. Und setzen Sie das genau so auch daheim um. Sie werden sehen, dass das Abschaltpotenzial des Bistrotischchens auch hier auf charmante Weise funktioniert. Alles von House Doctor.

Geliebte Liege

Vergessen wir nicht, was wir im Sommer in Sachen Wohnen gelernt haben, nämlich der Siesta einen Platz zu geben. In den kühleren Jahreszeiten macht man die Siesta nicht am heissen Nachmittag, sondern eher am Abend. Zum Beispiel vor dem Abendessen oder danach. Und die Siesta kann auch aktiv sein: Lesen, ein Film anschauen, Mails beantworten das alles kann man auch liegend machen, mit einem Kissen im Nacken und der Kuscheldecke über den Beinen. Alles von Broste Copenhagen.

Einen Fensterplatz, bitte!

Ziehen die Vögel schon weg? Zeigen die Wolken silberne Ränder? Richten Sie ein bequemes Sitzmöbel Richtung Fenster aus. Drehen Sie dabei ruhig den Rücken zum Rest des Raumes, denn ein wenig für sich zu sein, die Gedanken fliegen zu lassen und sich so Ruhe zu geben, ist manchmal wirklich bloss eine Sache des Möbelstellens! Alles von Bloomingville.

Diese Möbel sind zum Knuddeln

Ein ganz wichtiger Wohntrend, der sich immer breiter macht, sind Möbel, die Rundungen zeigen. Ein wunderbares Programm von solch knuddeligen Möbeln hat die dänische Firma Gubi brandneu in der Kollektion. Das Design ist jedoch aus dem Jahre 1975 und von keinem Geringeren als dem französischen Designer Pierre Paulin. Dieser wollte eigentlich Bildhauer werden, konnte aber seiner Passion wegen einer Sehnenverletzung im Arm nicht folgen. So begann er Möbel zu entwerfen. Und diese wirken oft wie wunderschöne Skulpturen. Das Programm heisst Pacha und lässt an Wolken denken. Gubi lancierte bereits 2018 einen Pacha-Sessel, welcher nun mit weiteren Sesseln und Sofas ergänzt wurde.

Wie eine grosse, dicke Umarmung!

Als die Pacha-Sitzmöbel 1975 auf den Markt kamen, waren sie ein starkes Statement dafür, die ernsten, strengen Nachkriegsmöbel endgültig zu verdrängen und dem Zuhause weiche, organische Formen zu geben. Das klingt doch sehr verlockend. Auch wenn ein solches Sofa natürlich nicht in eine Ecke passt, konnte ich nicht widerstehen, es Ihnen trotzdem in dieser Geschichte vorzustellen. Durch die modulare Aneinanderreihung von Sitzflächen und Armlehnen, denkt man an Freunde, die die Arme umeinander legen. Das ist so freundlich und tröstend in dieser von «Social Distancing» bestimmten Zeit, das man sich ganz einfach in das Sofa verlieben muss. Hier finden Sie die ganze Serie von Pacha von Gubi.

Ich bin dann mal kurz in der Bibliothek

Früher, als man Ruhe suchte, ist man einfach in die Bibliothek geflüchtet. Umgeben von Büchern und Geschichten kann man geschützt von der echten Welt zwischen den Regalen in aller Stille abtauchen. Wenn Sie wie hier Pauline Blanc und Gaultier Rimbault-Joffard, deren Wohnung die geniale The Socialite Family auf ihrer Website vorstellt, eine Regalecke kreieren, dann schaffen Sie dieses Bibliotheksfeeling auch daheim.

Stilvoll die Füsse hochlegen

Füsse hochlegen kann man auch mit Stil. Viele Sessel bekommen Hocker. Das ist viel hübscher als Funktionssessel mit vielen Hebeln und Technik. Und Schönheit hilft bekanntlich dabei, zu entspannen. Ein anderer Vorteil ist, dass man Hocker und Sessel trennen kann, je nach Bedürfnis und Situation. Sessel mit Hocker von HK Living, Infos über IDS Living.

Mein Omasessel hat Glamour

Die neuen gemütlichen Sessel haben zwar Retroallüre, entbehren aber jeglicher Biederkeit. Sie sind glamourös, lassen an die Salons der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts denken, glänzen mit Samt, goldenen oder rosé Farbtönen und bieten viel Platz. Die Lehnen sind dabei eher tief und die Formen durchgehend rund. Sessel und Beistelltisch von Nordal.

Ich will auf die Wolke

Wenn man eine bestimmte Farbe als weich beschreiben könnte, dann ist es Weiss oder besser Wolkenweiss. Gönnen Sie sich also einen Lieblingskuschelpatz, auf dem Sie sich wie auf eine Wolke zurückziehen können. Oft haben die neuen Sessel auch kuschlige Stoffe, wie Bouclé oder Flauschgewebe. Dieser Sessel von Bloomingville ist ein schönes Beispiel dafür.

Rückzug geht überall

Sie müssen die Rückzugsecke nicht unbedingt in einer wirklichen Ecke einrichten. Es geht auch mittendrin wie dieses schöne Beispiel von House Doctor zeigt. Wichtig ist dabei, dass diese gemütliche Ecke ein Statement wird, also so eingerichtet wird, dass sie nicht zu übersehen ist. Hier hat der kleine Tisch eine grosse Leuchte bekommen.

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1 Kommentar
    Markus Waser

    Unter gemütlicher Ecke stelle ich mir etwas ganz anders vor...