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Jugendwort des Jahres«Lost» ist deutsches «Jugendwort des Jahres» 2020

Immerhin – das Jugendwort des Jahres ist auch für Erwachsene verständlich. Im Unterschied zu den Begriffen, die auch noch nominiert waren.

Das Jugendwort des Jahres «lost» wird in dem Satz «Also ganz so lost istman nicht» in einer Smartphone-Unterhaltung über eine Matheprüfung verwendet.
Das Jugendwort des Jahres «lost» wird in dem Satz «Also ganz so lost istman nicht» in einer Smartphone-Unterhaltung über eine Matheprüfung verwendet.
Foto: Keystone/dpa/Sebastian Gollnow

«Lost» ist in Deutschland das «Jugendwort des Jahres» 2020. Mit dem Begriff wird ahnungsloses und unsicheres Verhalten beschrieben.

Mit 48 Prozent der Stimmen hat es sich gegen die Finalisten «Cringe» und «Wyld/Wild» durchgesetzt, wie eine Sprecherin des Pons-Verlags am Donnerstag in Stuttgart sagte. Jugendliche waren im Internet aufgerufen, Vorschläge einzureichen und das Wort in mehreren Abstimmungen auszuwählen. Eine Jury hatte zwischendurch aus den besten Vorschlägen zehn Wörter zusammengestellt.

«Cringe», das sich nicht durchsetzen konnte, beschreibt etwas Peinliches und Unangenehmes, teils auch Fremdschämen. Jugendliche sagen «Wyld» oder «Wild», wenn sie etwas Krasses und Besonderes umschreiben.

Jahrelang hatte der Langenscheidt-Verlag die Wahl in München veranstaltet. Dann wurde Langenscheidt Anfang 2019 von Pons übernommen. 2019 pausierte die Wahl des Jugendworts, die auch als umstrittene Werbeaktion gilt.

SDA

5 Kommentare
    Johann krebs

    Das nennt sich Jammern auf hohem niveau, besser mal durch die Welt gehen und erkennen was was ist, denn ein SAR2-Covid19 Jahr glimpflich zu ueberstehen ohne zu verhungern muessen ist was anderes als "lost" -verloren-