«Zustände wie in Japan wird es bei uns nie geben»

Die SBB wollen für alle Reisenden einen Sitzplatz finden. Sprecher Reto Schärli sagt im Videointerview, wie man den Pendlern auf die Sprünge hilft.

Reto Schärli, Mediensprecher der SBB, verrät wie er die Pendler künftig besänftigen will.

«Zustände wie in Grossbritannien oder Japan, wo Reisende sich anstellen müssen, um in den Zug zu gelangen, wird es bei uns in der Schweiz nie geben», versichert Schärli gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz.

Um dem Ärger von Passagieren über überfüllte Pendlerzüge entgegenzuwirken, führen die SBB seit anfangs Woche auf den grossen Bahnhöfen der Schweiz eine Schwerpunktwoche zum Thema Reisendenlenkung durch. Ziel der Woche ist es, Pendler bei der Suche nach freien Sitzplätzen aktiv zu unterstützen und somit die Pendler bei Laune zu halten.

Eine entsprechende Hilfeleistung ist es, die auf dem Perron wartenden Reisenden darauf hinzuweisen, auch die hintersten Waggons zu betreten und noch einen freien Sitzplatz aufzufinden. Ein weiteres Mittel, um die Zugreise für Pendler angenehmer zu gestalten, sind zusätzliche Informationen auf den Onlinefahrpläne bereitzustellen. Bei besonders ausgelasteten Verbindungen und Tageszeiten werden Zugreisende bereits über die Onlinefahrpläne der SBB hingewiesen, sich auf der Gesamtlänge des Perrons zu verteilen. Bei Überlastung werden Ausweichrouten aufgezeichnet.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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