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Teufels Werk und Gottes Beitrag

Das touristisch noch spärlich erschlossene Französisch-Guyana ist eine der letzten unverbrauchten Destinationen der Welt.

Der Gefangene Henri Charriere alias Papillon soll mit einem Floss aus Kokonüssen von dieser Insel geflohen sein – Blick vom Festland auf die Île du Diable.
Der Gefangene Henri Charriere alias Papillon soll mit einem Floss aus Kokonüssen von dieser Insel geflohen sein – Blick vom Festland auf die Île du Diable.
Reuters
Hightech in der Natur: Eine Ariane-5 vor dem Start in Kourou.
Hightech in der Natur: Eine Ariane-5 vor dem Start in Kourou.
Keystone
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Broccoli. Ein gigantischer Teppich aus grünem, dampfendem Broccoli. So sieht Französisch-Guyana von oben aus. Keine Strassen, keine Felder, keine Städte im Landesinneren. Nichts als unberührter Urwald mit Inselbergen.

Flüsse bilden die einzigen Verkehrswege ins Innere der französischen Überseeprovinz, die, so gut wie vergessen von den Reiseveranstaltern der übrigen Welt, eine der letzten grünen Lungen des Planeten darstellt – und die grösste zusammenhängende Waldfläche der EU. Mehr als 90 Prozent des Landes, das gut zweimal grösser ist als die Schweiz, sind von Primärregenwald bedeckt. Ein Eldorado für Zoologen, Biologen, Pharmazeuten, Kosmetik- und Naturforscher aller Art, die Jagd auf neue Substanzen machen.

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