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Lieber Pelz als nackt

Pelz wird neu positioniert, Designer und Fashionistas machen gerne mit. Der milliardenschwere Wirtschaftszweig boomt. Doch was ist mit dem Tierschutz, was mit dem Gewissen?

Man trägt wieder die Haut von toten Tieren: Model an der internationalen Pelzmodeschau in Hongkong.
Man trägt wieder die Haut von toten Tieren: Model an der internationalen Pelzmodeschau in Hongkong.

Die Fashion Weeks sind gerade über die Bühne gegangen, das internationale Echo war positiv. Bei allen? Nicht ganz. Fragt man Tierschützer, fällt die Bilanz weniger erfreulich aus – ihnen war es definitiv zu pelzig. Labels und Designer wie Dolce & Gabbana, Salvatore Ferragamo, Louis Vuitton, Tom Ford, Yves Saint Laurent und sogar Vivienne Westwood zeigten Kreationen, welche teilweise oder sogar ganz aus Pelz bestanden. Gerade bei Westwood überraschte die Materialwahl, hatte sie doch 2007 gegenüber der Tierschutzorganisation Peta noch versichert, künftig ganz auf Pelz zu verzichten. Fünf Jahre später weist ihre Kollektion mehr als ein haariges Teil auf. (Lesen Sie auch: «Hollywood wieder im Pelz»)

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