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Historische Boliden brausen über den Klausenpass

Am 11. Internationalen Klausenrennen geht alles an den Start, was in den 20er- und 30er-Jahren Rang und Namen hatte: Bugatti, Maserati, Jaguar – und selbst der originale Mercedes Silberpfeil.

Impressionen vom Klausenrennen.
Impressionen vom Klausenrennen.
Urs Flüeler, Keystone
Impressionen vom Klausenrennen.
Impressionen vom Klausenrennen.
Urs Flüeler, Keystone
Impressionen vom Klausenrennen.
Impressionen vom Klausenrennen.
Urs Flüeler, Keystone
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Auf dem Klausenpass hat am Samstag das 11. Internationale Klausenrennen begonnen. Über 250 historische Boliden messen sich an zwei Tagen auf der 21,5 Kilometer langen Strecke von Linthal GL bis auf die Passhöhe. Erwartet werden bis zu 40'000 Zuschauer.

Nachdem die schnellen Oldtimer bereits am Freitag bei der Fahrzeugabnahme auf dem Landsgemeindeplatz im Zentrum von Glarus zu bewundern waren, starteten sie am Samstag zum Training und zum ersten Rennlauf. Am Sonntag findet der zweite Lauf statt und am Nachmittag ist Rangverkündigung in Linthal.

An den Start ging beinahe alles, was in den 1920er- und 1930er-Jahren Rang und Namen hatte, schnelle Bugattis, elegante Maseratis, edle Jaguars und starke BMW. Angekündigt war selbst der originale Mercedes Silberpfeil von 1934.

Untergegangene Automarken am Start

Auch Automarken, an die sich heute nur noch Liebhaber erinnern, fanden den Weg in den Kanton Glarus. Über die Passstrasse bretterten Fahrzeuge der Marken MG, Lagonda, Riley und Talbot – die jüngsten mit Jahrgang 1946.

Wie bei den originalen Klausenrennen in den Jahren 1922 bis 1934 führte die Strecke des Memorials vom glarnerischen Linthal über den Urnerboden bis auf die Passhöhe des Klausen im Kanton Uri. Die Oldtimer überwanden 1200 Höhenmeter. Für die Zuschauer gab es eine Tribüne im denkmalgeschützten Start-S in Linthal sowie Stehplätze entlang der Rennstrecke.

Maximales Tempo oder Gleichmässigkeit

Gestartet wurde in der Kategorie Autos und in der Kategorie Motorräder und Dreiräder. Beide Gruppen wurden je in die Rennklasse und in die Regelmässigkeits-Klasse aufgeteilt. Bei letzterer ging es nicht um maximales Tempo, sondern um eine gleichmässige Fahrweise.

Der Wettbewerb um den «Grossen Bergpreis der Schweiz» wurde zwischen den Weltkriegen insgesamt zehn Mal ausgetragen. Die Strecke des seinerzeit bekanntesten Bergrennens Europas galt als die schwierigste des Kontinents. Im Gegensatz zu heute wurde auf einer schmaleren und ungeteerten Strasse gefahren. Das Memorial fand bisher fünf Mal statt, erstmals 1993.

SDA/kle

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