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«Ich bin die Brücke schon gesprungen»

Die neue Hängebrücke in Sigriswil BE wird seit der Eröffnung regelrecht von Besuchern überrannt. Die 180 Meter hohe Brücke ist jedoch nicht nur bei Wanderern beliebt, sondern auch bei Basejumpern. Das freut nicht alle.

Blick aus der Luft auf die 340 Meter lange und 180 Meter hohe Brücke.
Blick aus der Luft auf die 340 Meter lange und 180 Meter hohe Brücke.
zvg
Der erste Gang am 14. Oktober über die neue Brücke: Zu Tausenden waren Besucher zur Einweihung der neuen Hängebrücke über die Gumischlucht gekommen. Es dauerte eine Dreiviertelstunde, bis sie alle von Aeschlen nach Sigriswil gepilgert waren.
Der erste Gang am 14. Oktober über die neue Brücke: Zu Tausenden waren Besucher zur Einweihung der neuen Hängebrücke über die Gumischlucht gekommen. Es dauerte eine Dreiviertelstunde, bis sie alle von Aeschlen nach Sigriswil gepilgert waren.
Markus Hubacher
Die «Bärgburetrychler» aus Sigriswil schritten über die 344 Meter lange Hängebrücke über die Gumischlucht. Ihre Schwungbewegungen brachten die Brücke arg ins Wanken, was einigen den Angstschweiss auf die Stirn trieb.
Die «Bärgburetrychler» aus Sigriswil schritten über die 344 Meter lange Hängebrücke über die Gumischlucht. Ihre Schwungbewegungen brachten die Brücke arg ins Wanken, was einigen den Angstschweiss auf die Stirn trieb.
Markus Hubacher
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Seit dem 14. Oktober diesen Jahres ist die Gemeinde Sigriswil am Thunersee um eine Attraktion reicher. An diesem Tag wurde die 340 Meter lange Panoramabrücke, die über die Guntenbachschlucht Sigriswil und Aeschlen verbindet, eröffnet. Seither reisst der Besucherstrom nicht mehr ab. Am Wochenende wird teilweise gar an der Höchstlast der Brücke gekratzt. Wo viele Besucher nicht einmal einen Blick in die Tiefe wagen und sich krampfhaft am Geländer festhalten, steigen andere darüber hinweg, um in genau diese scheinbar endlose Tiefe zu springen: Die Basejumper.

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