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Zwei Mütter kämpfen gegen Vorurteile

Wenn Frauen zu Müttern werden, steigen sie oft aus dem Job aus – nicht immer freiwillig. Nanette Steiner und Jill Altenburger haben deshalb eine Jobbörse für Mütter lanciert und werden nun fast überrannt.

Mütter sind sich die flexible Planung gewohnt: Nanette Steiner (links), Mitgründerin der Stellenbörse für Mütter. Foto: Sabina Bobst
Mütter sind sich die flexible Planung gewohnt: Nanette Steiner (links), Mitgründerin der Stellenbörse für Mütter. Foto: Sabina Bobst

Sie sind vielfältig, die Geschichten von gut ausgebildeten und aufstrebenden Frauen, die sich neben ihrer Karriere entschliessen, eine Familie zu gründen. Doch eines haben sie oftmals gemeinsam: Viele von ihnen fühlen sich auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, weil sie ein Kind haben. Auch wenn die viel beschworene Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute einfacher geworden sei, Realität sei sie längst noch nicht in jeder Branche und in jedem Unternehmen, sagt die Direktorin des Gleichstellungsbüros, Sylvie Durrer, im Gespräch. Befragungen zeigen, dass sich bis zu 40 Prozent der Schweizer Akademikerinnen gegen ein Baby und stattdessen für die Karriere entscheiden. Und die Zahl der Studentinnen nimmt jedes Jahr zu.

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