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Wie Bergbahnen ihre Kunden verschaukeln

Bergbahnen benachteiligen Ski- und Snowboardfahrer mit einseitigen Klauseln in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ein kleiner Trost: Nicht alle Bestimmungen sind rechtlich haltbar.

Unübersichtlich: Wer mit dem Sessellift fährt, weiss in der Regel nicht, was im Kleingedruckten steht.
Unübersichtlich: Wer mit dem Sessellift fährt, weiss in der Regel nicht, was im Kleingedruckten steht.
Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Bergbahnen und ihre Anwälte sind offenbar gut im Abschreiben. Jedenfalls gleichen sich ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) teilweise aufs Haar. Dies ergab eine TA-Stichprobe bei sechs Skiorten: Arosa/Lenzerheide, Davos/Klosters, Engadin/St. Moritz, Flims/Laax, Saas-Fee und Zermatt.

Die hohe Übereinstimmung überrasche ihn nicht, sagt Frédéric Petignat, Sprecher der Bergbahnen Davos/Klosters: «Wenn die Herausforderungen ­dieselben sind, scheint es logisch, dass auch die AGB ähnlich ausfallen. Auch die Akzeptanz der AGB seitens unserer Gäste zeigt, dass wir nicht etwa quer in der Landschaft stehen.» Das betont auch Melanie Keller von den Bergbahnen Flims/Laax: «Unsere branchenüblichen AGB wurden bis dato von keiner Seite beanstandet. Daraus schliessen wir, dass sie die Akzeptanz unserer Kunden ­gefunden haben.»

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