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Welcher Typ Autofahrer sind Sie?

Prestigeorientierte, Pragmatiker, Umweltbewusste und Kostenorientierte: Eine neue Studie unterteilt die Autofahrer in vier Kategorien.

19 Prozent der Autofahrer setzen auf Prestige: Autosalon 201 in Genf.
19 Prozent der Autofahrer setzen auf Prestige: Autosalon 201 in Genf.
Keystone

Laut einer Studie im Auftrag des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz (AGVS) haben Garagisten nunmehr vier Typen von Automobilisten als Kunden. Das Beratungsunternehmen Ernst Basler & Partner befragte für seine Untersuchung Garagisten, Experten und Autofahrerinnen und -fahrer. Demnach lässt sich die Bevölkerung in vier Kategorien einteilen, was den Umgang mit dem Auto betrifft.

Für Prestigeorientierte (19 Prozent) ist das eigene Auto zentrales Verkehrsmittel und auch Ausdruck von Prestige sowie «Quelle der Freude», wie der AGVS schreibt. Bei der Wahl des Autos stehen weder Kosten noch Umweltsorgen im Vordergrund – für den Umweltschutz muss sich die Technik ändern und nicht das Mobilitätsverhalten.

Pragmatiker sind die grösste Gruppe

Für Komfort-Kostenorientierte (25 Prozent) stehen Bequemlichkeit und Kosten bei der Fahrzeugwahl über dem Prestige – im Alltag benutzen sie aus praktischen Gründen meist das Auto. Sie halten den Klimaschutz zwar für eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, doch wirkt sich das nicht aus auf ihr Mobilitätsverhalten.

Pragmatiker (29 Prozent) wählen das Verkehrsmittel je nach Situation. Komfort und Unabhängigkeit sind wichtig, können mit dem ÖV und dem Velo aber ebenso gut erreicht werden wie per Auto. Als «Ökos» sehen sie sich nicht. Zugunsten des Klimas sollen nicht die Fahrzeuge geändert werden, sondern deren Kombinationsmöglichkeiten.

27 Prozent bevorzugen kleine Autos

Die Umweltorientierten (27 Prozent) schliesslich setzen Aspekte der Umwelt zuoberst. Zweites Kriterium bei der Fahrzeugwahl sind für sie die Kosten – sie sind meist per ÖV oder Velo unterwegs und sehen Klimaschutz als wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Autos müssen ihrer Meinung nach klein und sparsam im Verbrauch sein.

Der AGVS leitet aus der Studie ab, dass sich Garagisten bei der Kundenberatung auf diese vier «Mobilitätstypen» einstellen sollten. Auch wenn für viele ein tiefer Treibstoff-Verbrauch wichtig sei, wüssten sie zu wenig über das Einsparpotenzial bei konventionellen Verbrennungsmotoren, aber auch über Elektro- und Hybridfahrzeuge.

SDA/miw

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