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Warum wir immer das Falsche schenken

Der Ring stimmt nicht, die Robe zu lang und das Parfüm daneben: Meistens greifen wir beim Geschenk daneben. Johannes Ullrich sagt, warum sich der Aufwand für die Auswahl trotzdem lohnt.

Barbara Reye
«Ein überdimensioniertes Geschenk kann den Empfänger blossstellen»: Uniprofessor Johannes Ullrich.
«Ein überdimensioniertes Geschenk kann den Empfänger blossstellen»: Uniprofessor Johannes Ullrich.
Dominique Meienberg

Um den alljährlichen Einkaufsstress vor Weihnachten zu umgehen, sagen sich viele, dass sie sich nichts mehr schenken. Ist das eine gute Lösung?

Nein, auf keinen Fall. Geschenke sind Teil unserer Kultur und erfüllen eine wichtige Funktion in den Beziehungen zueinander. Man handelt etwas mit dem anderen aus, und zwar jedes Mal wieder neu. Zum Beispiel zwischen Eltern und Kind, dem Partner und der Partnerin, zwischen Freunden oder wem auch immer. Geschenke zeigen, dass man an den anderen gedacht hat und wie man über ihn derzeit denkt. Man setzt sich mit dieser Person und ihren Bedürfnissen intensiv auseinander und festigt damit die Beziehung.

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