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Von der Überholspur auf den Pannenstreifen

Ein Auto von Tesla geht an einer Kreuzung in Flammen auf. Ein Augenzeuge filmt das Ganze – und das PR-Debakel ist perfekt.

So hoch, so schnell, so tief. Tesla, das energische Stromauto, ist innert kurzer Zeit von der Überholspur auf den Pannenstreifen geraten. Das kann man metaphorisch lesen oder fast wörtlich nehmen: «Tesla Motor auf der Überholspur» titelte die «Finanz und Wirtschaft» am Mittwoch. Der Hersteller von Elektrowagen war am Montag eine Partnerschaft mit Hertz Global eingegangen, dem weltweiten Autovermieter. Am selben Tag erreichte die Aktie von Tesla Motors neue Rekordwerte.

«Ein Tesla brennt – Firma verliert 3 Milliarden an Börsenwert», titelte SRF.ch einen Tag später. Und das wegen eines einzigen Unfalls, seiner flackernden Verfilmung aus einem vorbeifahrenden Auto und natürlich der flächenbrandmässigen Verbreitung via Youtube.

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