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Vegetarier demonstrieren in Genf für ihre Rechte

Mehrere Hundert Vegetarier haben in Genf die erste internationale «Veggie Pride» veranstaltet. Sie fühlen sich diskriminiert und fordern mehr Aufmerksamkeit für ihre Ideen.

«Tiere, die sich mit anderen Tieren solidarisieren»: In Genf setzen sich Vegetarier mit Plakaten für ihre Überzeugungen ein. (18. Mai 2013)
«Tiere, die sich mit anderen Tieren solidarisieren»: In Genf setzen sich Vegetarier mit Plakaten für ihre Überzeugungen ein. (18. Mai 2013)
Keystone

Zwischen 300 und 400 Menschen haben am Samstagnachmittag in Genf für das Recht der Vegetarier demonstriert, kein Fleisch und keine tierischen Produkte zu essen. Es handelte sich um die erste internationale «Veggie Pride».

Vegetarismus sei nicht einfach ein Kindheitsspleen, sagte der Franzose David Olivier, Gründer der «Veggie Pride». Es sei ein politischer und philosophischer Ansatz mit dem Ziel, zu verhindern, dass Tiere getötet werden oder wegen der menschlichen Ernährung leiden müssten.

Petition bei der UNO geplant

Die Vegetarier definierten sich als «Tiere, die sich mit anderen Tieren solidarisieren». Sie fühlten sich diskriminiert, ihre Ideen würden oft ignoriert oder sie würden verleumdet.

Es sei unerträglich, dass Milliarden von Tieren massakriert würden, um gegessen zu werden. Dieses Problem werde vernachlässigt und sie hätten den Eindruck, nur eine ganz kleine Minderheit zu sein, sagte Olivier.

Die Vegetarier fordern das Recht auf Mahlzeiten, die ihre Grundhaltung respektieren, und das Recht, ihre Kinder zu erziehen, ohne ihnen Schlachtprodukte aufzudrängen. Es sei problemlos möglich, sich auch ohne Fleisch, Eier oder Milchprodukte ausgeglichen zu ernähren. Die Vegetarier wollen bei der UNO auch eine Petition mit ihren Anliegen deponieren.

SDA/fko

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