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«Die Schneeflöckli-Generation befeuert die Wetter-Hysterie»

Jörg Kachelmann über Schnee, Übertreibungen, faule Journalisten und weshalb die Medien ihren Job nicht gemacht haben.

Simon Widmer
Lieber draussen als im «Büröli»: Jörg Kachelmann fordert, dass Unwetter von den Medien situativ begleitet werden müssten.
Lieber draussen als im «Büröli»: Jörg Kachelmann fordert, dass Unwetter von den Medien situativ begleitet werden müssten.
Sebastian Magnani
Beim «Schneechaos» der letzten Tage hätten die Onlinejournalisten aber zu viel Gas gegeben. Das sei eine masslose Übertreibung gewesen.
Beim «Schneechaos» der letzten Tage hätten die Onlinejournalisten aber zu viel Gas gegeben. Das sei eine masslose Übertreibung gewesen.
Sebastian Magnani
Die heutige Schneeflöckli-Generation werde ganz nervös, wenn etwas Archaisches passiere. Wenn man etwa nicht ins Restaurant fahren könne, das ein Dorf weiter entfernt liegt.
Die heutige Schneeflöckli-Generation werde ganz nervös, wenn etwas Archaisches passiere. Wenn man etwa nicht ins Restaurant fahren könne, das ein Dorf weiter entfernt liegt.
Sebastian Magnani
Menschen interessieren sich fürs Wetter und die Journalisten suchen Aufmerksamkeit, sagt Kachelmann. Von «Drama» oder «Katastrophe» zu sprechen sei aber «völliger Hafechäs».
Menschen interessieren sich fürs Wetter und die Journalisten suchen Aufmerksamkeit, sagt Kachelmann. Von «Drama» oder «Katastrophe» zu sprechen sei aber «völliger Hafechäs».
Sebastian Magnani
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Beim Gespräch in einem Schaffhauser Restaurant wirkt Jörg Kachelmann, 60, äusserst entspannt. Sogar inhaltlich vernichtende Kritik an unliebsamen ­Menschen oder Medien trägt er fröhlich und oft mit einem lauten ­Lachen vor.

Von einem «Schneechaos» war zuletzt wegen der heftigen Schneefälle die Rede. Spielt das Wetter verrückt?

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