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Streit, wo Kennedy und Onassis heirateten

100 Millionen Euro zahlte die Tochter eines russischen Oligarchen für Skorpios. Dabei hätte die griechische Insel gar nicht verkauft werden dürfen.

Traum im ionischen Meer: Die Insel Skorpio.
Traum im ionischen Meer: Die Insel Skorpio.

Der Verkauf der Lieblingsinsel des verstorbenen griechischen Reeders Aristoteles Onassis an eine reiche Russin sorgt für heftigen Ärger in Griechenland: Aus dem Finanzministerium in Athen verlautete heute, dass das Geschäft offiziell überprüft werden solle. Vor allem solle geklärt werden, ob der Verkauf von Skorpios gegen den letzten Willen von Onassis verstosse. Der Milliardär und Jetset-Star hatte auf der Insel 1968 Jackie Kennedy geheiratet.

Onassis Enkelin Athina verkaufte die Insel im April an die Tochter des russischen Oligarchen Dmitri Rybolowlew, der unter anderem Mehrheitseigner des Fussballclubs AS Monaco ist. Jekaterina Rybolowlewa soll Medienberichten zufolge hundert Millionen Euro gezahlt haben. Allerdings soll Aristoteles Onassis in seinem Testament genaue Vorschriften für die Zukunft von Skorpios gemacht haben. Sollten seine Nachfahren die Unterhaltskosten für die Insel von «geschätzt hunderttausend Dollar pro Jahr» nicht aufbringen können, so solle sie an den griechischen Staat oder an die von Onassis gegründete Fluglinie Olympic Airlines gehen, soll der Milliardär verfügt haben.

Skorpios liegt im Ionischen Meer vor der Westküste Griechenlands. Onassis starb 1975. Er, sein Sohn Alexander und seine Tochter Christina - die Mutter von Athina - sind auf Skorpios begraben. Athina Onassis wurde in der Schweiz geboren und wuchs dort auf. Sie soll sich in Griechenland nie zuhause gefühlt haben. Die 28-Jährige ist mit dem brasilianischen Reitchampion Álvaro Alfonso de Miranda Neto verheiratet und lebt die meiste Zeit in Brasilien.

AFP/mrs

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