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Robert und ich

Im November 2009 stieg ich zum ersten Torhüter bei Hannover 96 auf – nach dem Suizid von Robert Enke. Es war ein schweres, fast nicht zu ertragendes Erbe.

Einen Monat, bevor es passierte: Die Hannoveraner Torhüter Fromlowitz (links) und Enke im Oktober 2009 im Training. Foto: Peter Steffen (DPA)
Einen Monat, bevor es passierte: Die Hannoveraner Torhüter Fromlowitz (links) und Enke im Oktober 2009 im Training. Foto: Peter Steffen (DPA)

Ich stand am Grab von Robert und hörte eine Stimme. Es war der Tag der Beerdigung. Jemand hielt eine Rede, dann Stille; es regnete in Strömen. Später erzählte ein Mitspieler, dass mein Name gefallen sei. Ich nickte, dabei hatte ich nichts mitbekommen. Alles war leer, ich fühlte mich wie in Trance. Erst als die Mutter von Roberts Frau Teresa vor mir stand, wurde ich für wenige Sekunden klar. «Du wirst alle Kraft brauchen, um die nächsten Monate zu bewältigen», sagte sie. «Wir stehen voll hinter dir.» Es war ein kurzer guter Moment an diesem traurigen Tag.

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