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Planschen mit den Stieren

In Pamplona sind am Wochenende erneut Tausende Spanier mit Stieren um die Wette gerannt. Auch die Einwohner der Stadt Denia haben ihre Stier-Tradition – sie gehen mit den mächtigen Tieren schwimmen.

Bous a la mar: Ein Stier stürzt sich im spanischen Denia ins Meer. (9. Juli)
Bous a la mar: Ein Stier stürzt sich im spanischen Denia ins Meer. (9. Juli)
Keystone
Ein Kampf am Meer: Die Spanier gehen mit den Stieren baden. (9. Juli)
Ein Kampf am Meer: Die Spanier gehen mit den Stieren baden. (9. Juli)
Keystone
Badeplausch: Toreros plantschen mit Stieren um die Wette. (9. Juli)
Badeplausch: Toreros plantschen mit Stieren um die Wette. (9. Juli)
Reuters
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Nicht nur in Pamplona haben Festlichkeiten mit Stieren Tradition. Auch in Denia gilt der Stier als heilig. Gleichzeitig mit der berühmten Stierhatz in Pamplona hat gestern in der ostspanischen Stadt in der Provinz Alicante das Bous-a-la-Mar-Festival – auf Deutsch Kühe-ins-Meer-Festival – stattgefunden.

Dabei werden junge Kühe und Stiere einzeln über die Allee Marqués de Campo in eine rechteckige Stierkampfarena getrieben, die eigens für dieses Ereignis am Hafenkai aufgebaut wird. Eine Seite der Arena grenzt jedoch nicht an die Zuschauertribüne. Sie ist offen zum Mittelmeer.

Während mit Badehosen bekleidete Hobby-Toreros in der Arena versuchen, die Tiere in Richtung Hafen zu treiben, und häufig selbst ins Wasser fallen, schauen zahlreiche Zuschauer auf der Tribüne zu. Hält ein Tier eine gewisse Zeit lang durch, wird es begnadigt und mit kleinen Booten in Sicherheit gebracht. Das Bous-a-la-Mar-Festival findet seit 1926 jährlich im Rahmen des Volksfestes «Santísima Sangre» statt.

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